Timothée Chalamet rockt als Tischtennis-Legende in Marty Supreme – Kinostart am 26. Februar
Elias HofmannMuskelschmerzen am Set - Timo Boll spricht ├╝ber das Drehen mit Chalamet - Timothée Chalamet rockt als Tischtennis-Legende in Marty Supreme – Kinostart am 26. Februar
Die Sportkomödie Marty Supreme kommt am 26. Februar in die deutschen Kinos – mit Timothée Chalamet in der Hauptrolle als Tischtennis-Legende der 1950er-Jahre, Marty Reisman. Der Film verbindet Unterhaltung mit Sport und setzt auf überzeichnete, showartige Spielszenen. Der ehemalige Weltmeister Timo Boll ist in einer Gastrolle zu sehen und stand für die Dreharbeiten bis spät in die Nacht mit Chalamet vor der Kamera.
Für seine Darstellung erhielt Chalamet seinen ersten Golden Globe als Bester Hauptdarsteller in einer Komödie/Musical. Zur Vorbereitung studierte er den Sport intensiv, übte Spielzüge zwischen den Takes und tauschte sich mit Experten wie Boll aus. Später lobte der Schauspieler die Hingabe von Spitzensportlern und hob besonders Bolls Können und Professionalität hervor.
Die Dreharbeiten waren körperlich anspruchsvoll: Bolls Szenen endeten oft erst um 2 Uhr morgens. Der Ex-Champion musste sich dafür die Technik der 1950er-Jahre wieder aneignen, die auf Präzision und Effet setzte – ganz anders als die spektakulären Lobs und Tritte, die in den choreografierten Matches des Films zu sehen sind. Die körperliche Belastung hinterließ bei Boll Muskelkater, ein Zeichen für den strapaziösen Produktionsplan.
Marty Supreme inszeniert Tischtennis als theatralisches Spektakel – ein krasser Kontrast zum disziplinierten Spielstil der Epoche. Historisches Filmmaterial diente als Vorlage für die Choreografie, doch der Film setzt mit übertriebenen Elementen wie Balltreten, hohen Lobs und effekthascherischen Ballwechseln auf Dramatik statt Realismus.
Der Kinostart am 26. Februar krönt Monate intensiven Trainings und nächtelanger Dreharbeiten. Chalamets Golden-Globe-Sieg unterstreicht sein Engagement für die Rolle, während Boll dem Film mit seiner Mitwirkung sportliche Authentizität verleiht. Das Publikum erwartet eine Mischung aus 1950er-Jahre-Nostalgie und überdrehtem Unterhaltungswert.
