THW Kiel setzt auf Zukunft: Ankermann bleibt bis 2030 – doch Skipagøtu bleibt unersetzlich
Finn FuchsTHW Kiel setzt auf Zukunft: Ankermann bleibt bis 2030 – doch Skipagøtu bleibt unersetzlich
THW Kiel sichert Zukunft: Rasmus Ankermann verlängert bis 2030
Der Rekordmeister THW Kiel hat seine Zukunft gesichert, indem er den Vertrag des 18-jährigen Rückraumtalents Rasmus Ankermann bis 2030 verlängert hat. Der junge Spieler stößt zu einem Kader, der bereits mit Spitzenkräften wie dem etablierten Star Elias Ellefsen á Skipagøtu gespickt ist. Mit sechs rechtshändigen Optionen für zwei Positionen in der kommenden Saison steht das Team vor einer spannenden Auswahlherausforderung.
Kiels Rückraum wird immer stärker Neben Ankermann zählen nun auch Eric Johansson, Domagoj Duvnjak und der einflussreiche Skipagøtu zum Aufgebot. Für die Spielzeit 2026/27 hat der Verein zudem Julian Köster und Domen Makuc verpflichtet – die Auswahl im Rückraum wird damit noch breiter.
Skipagøtus jüngste Schulterverletzung zwang Kiel, ihr Angriffsspiel anzupassen. Ohne den Schlüsselspieler verlor die Offensive zwar an Variabilität, blieb aber dennoch erfolgreich. Ein Höhepunkt war der 15. Februar 2026, als die Mannschaft den Tabellenführer SC Magdeburg mit 31:29 besiegte und damit ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis stellte.
Ankermann nutzt seine Chance – doch Skipagøtu bleibt unverzichtbar In der Abwesenheit Skipagøtus hat Ankermann mehr Spielzeit erhalten. Dennoch könnten seine Einsatzzeiten weiterhin von der Form und Fitness des Routiniers abhängen. Trainer Stefan Kretzschmar bezeichnete Skipagøtu als "langfristige Säule" des Teams und deutete an, dass es gilt, die Kadertiefe klug zu managen.
Vor der jüngsten deutlichen Heimniederlage gegen den VfL Gummersbach hatte Kiel eine starke Serie hingelegt. Kretzschmar spricht nun von einer "interessanten" Dynamik im Rückraum für die nächste Saison – der Konkurrenzkampf um die Plätze wird sich verschärfen.
Flexibilität und Tiefe als Stärken Mit dem erweiterten Kader verfügt THW Kiel über große Flexibilität und eine starke zweite Reihe. Ankermanns Langzeitvertrag unterstreicht das Vertrauen in sein Potenzial, während Skipagøtu weiterhin eine zentrale Rolle einnimmt. Dass das Team sich selbst ohne Schlüsselspieler anpassen und erfolgreich bleiben kann, hat es in dieser Saison bereits bewiesen.
