Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneins über Maßnahmen
Das historische Wupper-Wehr in Wipperkotten steht im Mittelpunkt einer politischen Debatte. Sowohl CDU als auch SPD sind sich einig, dass der Standort und die umliegende Natur geschützt werden müssen. Uneinig sind sich die Parteien jedoch darüber, wie dieses Ziel erreicht werden soll.
Die SPD hat einen Antrag eingebracht, der strengere Maßnahmen zum Schutz des Wehres fordert. Dazu gehört auch der Einsatz größerer Polizeieinheiten in dem Gebiet. Die CDU hält diese Vorschläge jedoch für unpraktikabel und unrealistisch.
Nina Wacker, Sprecherin der CDU-Fraktion, kritisierte den SPD-Antrag als unverhältnismäßig. Sie argumentierte, dass die vorgeschlagenen Schritte weit über das hinausgingen, was angemessen sei. Die CDU werde den Antrag in seiner aktuellen Form ablehnen.
Stattdessen setzt sich die CDU für verstärkte Streifen und Aufklärungskampagnen ein. Zudem plädiert die Partei für bessere Bildungsangebote und eine verbesserte Vor-Ort-Kommunikation über Naturschutz und Denkmalschutz. Die CDU hofft auf einen realistischen Kompromiss, der Schutz und Praktikabilität in Einklang bringt.
Die ASBA wird nun den SPD-Antrag gemeinsam mit der Bewertung der Stadtverwaltung prüfen. Obwohl CDU und SPD das Ziel teilen, das Wupper-Wehr zu erhalten, bleiben sie in der Frage der Umsetzung gespalten. Die anstehende Beratung der ASBA wird die nächsten Schritte bestimmen. Beide Seiten werden weiterhin über den effektivsten Ansatz diskutieren.






