Runoff in Neuburg - CSU-Kandidat liegt hinter Grünem zurück - Stichwahl in Neuburg: Grüner Kandidat führt vor CSU-Herausforderer
In zwei Wochen steht in Neuburg an der Donau die Stichwahl um das Bürgermeisteramt an. Gerhard Schoder, unterstützt von die grünen und SPD, führte nach den vorläufigen Ergebnissen mit 38,4 Prozent der Stimmen. Sein Gegner in der nächsten Runde wird der CSU-Kandidat Matthias Englhuber sein, der 32,7 Prozent erreichte.
Fünf Bewerber traten an, um den amtierenden Bürgermeister Bernhard Gmehling abzulösen. Für Schoder ist es der zweite Anlauf auf das Amt – vor sechs Jahren unterlag er Gmehling noch in der finalen Runde. Diesmal geht er als gemeinsamer Kandidat von die grünen und SPD ins Rennen.
Die vorläufigen Zahlen zeigen Schoder zwar in Führung, doch eine absolute Mehrheit verfehlte er knapp. Englhuber, der für die CSU antritt, wird ihn nun im entscheidenden Wahlgang herausfordern. Bei einem Sieg würde Schoder nach Martin Heilig in Würzburg erst der zweite grüne Bürgermeister Bayerns werden.
Die politische Zusammensetzung des Stadtrats bleibt vorerst unklar, da die Auszählung der heutigen Kommunalwahlen noch läuft.
Die Stichwahl am 22. März wird über Neuburgs nächsten Bürgermeister entscheiden. Schoders Vorsprung im ersten Durchgang deutet auf ein enges Rennen hin. Das Ergebnis wird auch die politische Ausrichtung der Stadt in den kommenden Jahren prägen.
