Städtetag übt scharfe Kritik am Heizungsgesetz und fordert mehr Planungssicherheit
Lara BraunStädtetag übt scharfe Kritik am Heizungsgesetz und fordert mehr Planungssicherheit
Der Deutsche Städtetag hat die Bundesregierung für ihr Vorgehen beim neuen Heizungsgesetz kritisiert. Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, forderte, dass viel früher klarere Vorgaben hätten gemacht werden müssen. Gleichzeitig betonte er, dass Städte und Versorgungsunternehmen die Wärmewende nicht allein finanzieren könnten.
Ursprünglich sollten Großstädte ihre Wärmepläne bis Ende Juli vorlegen. Das Bundeswirtschaftsministerium verlängerte die Frist jedoch um vier Monate. Viele Kommunen befinden sich nun in der Endphase der Ausarbeitung dieser Konzepte.
Schuchardt unterstrich die Bedeutung von Planungssicherheit für einen reibungslosen Übergang zu nachhaltigen Heizsystemen. Er schlug vor, den Bundes-Deutschlandfonds mit den Zielen der Wärmewende zu verknüpfen. Zugleich forderte er die Länder auf, sich stärker an der Risikoabfederung in ihren Regionen zu beteiligen.
Die verlängerte Frist gibt den Städten zwar zusätzliche Zeit, ihre Wärmepläne zu finalisieren. Doch Schuchardts Äußerungen machen deutlich, dass es stärkerer finanzieller Unterstützung und besserer Abstimmung bedarf. Ohne diese könnte sich der Umstieg auf nachhaltige Heizsysteme weiter verzögern.






