19 March 2026, 10:05

Spritpreise über 2 Euro: Politische Lösungen gegen die Belastung für Pendler gesucht

Plakat mit zwei Personen vor einer Bergkulisse mit der Aufschrift "Was unser Freihandel bedeutet - Britischer Granit Arbeiter - Die faire Lohnklausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

Gewerkschaftsfraktion fordert höhere Kilometergeldzuschläge aufgrund höherer Kraftstoffpreise - Spritpreise über 2 Euro: Politische Lösungen gegen die Belastung für Pendler gesucht

Spritpreise in Deutschland klettern auf über 2 Euro pro Liter

Seit Ende Februar 2026 sind die Spritpreise in Deutschland auf über 2 Euro pro Liter gestiegen – angetrieben durch die zunehmenden geopolitischen Spannungen. Als Reaktion darauf fordern Politiker und Arbeitnehmervertreter Maßnahmen, um die finanzielle Belastung für Autofahrer und Pendler im ganzen Land zu mildern.

Der starke Anstieg der Preise für Benzin und Diesel folgte auf die Zuspitzung der Nahost-Krise zu Beginn des Jahres 2026. Bis zum 10. März stiegen die Preise an deutschen Tankstellen auf über 2 Euro pro Liter, während Autogas mit etwa 1,06 Euro stabil blieb. Der deutliche Preissprung hat Forderungen nach staatlichem Eingreifen laut werden lassen.

Die Arbeitnehmerflügel von CDU und CSU schlagen vor, die steuerfreie Kilometerpauschale für dienstliche Fahrten anzuheben. Aktuell liegt sie bei 30 Cent pro Kilometer, doch sie soll auf 38 Cent erhöht werden. Diese Anpassung könnte durch eine Änderung des Bundesreisekostengesetzes oder durch Angleichung an die bereits höhere Pendlerpauschale umgesetzt werden.

Zusätzlich regen sie die Einführung eines steuerfreien Mobilitätszuschusses für Pendler an, der von den Arbeitgebern gezahlt werden soll. Dies würde den Sonderzahlungen während der COVID-19-Pandemie entsprechen. Der Zuschuss könnte auch als Verhandlungspunkt in Tarifverhandlungen für Beschäftigte mit hohen Fahrtkosten dienen.

Unterdessen bereitet der Bundestag die Debatte über einen Gesetzentwurf vor, der extreme Preisschwankungen bei Kraftstoffen eindämmen soll. Geplant sind unter anderem eine Beschränkung der Preisanpassungen auf einmal täglich sowie verschärfte Kartellregeln gegen marktbeherrschende Mineralölkonzerne.

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Falls die Pläne verabschiedet werden, könnten sie direkte finanzielle Entlastung für Autofahrer und Pendler bringen, die mit den gestiegenen Kosten zu kämpfen haben. Die Bundestagsdebatte wird zeigen, ob strengere Preisvorgaben und arbeitgeberfinanzierte Mobilitätszulagen in den kommenden Monaten Gesetz werden.

Quelle