Spanien bleibt Deutschlands wichtigster Spargellieferant – trotz Rückgang in Baden-Württemberg
Elias HofmannBaden-Württemberg importiert weniger Spargel - Spanien bleibt Deutschlands wichtigster Spargellieferant – trotz Rückgang in Baden-Württemberg
Deutschland importierte 2025 fast 2.900 metrische Tonnen frischen Spargel – Spanien blieb dabei der führende Lieferant. Die neuesten Zahlen zeigen einen deutlichen Rückgang der Importe in einer Schlüsseregion, während die Gesamtentwicklung die starke Marktposition Spaniens unterstreicht.
In Baden-Württemberg gingen die Spargelimporte 2025 um 640 metrische Tonnen zurück – ein Minus von 18,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieses Rückgangs trug die Region weiterhin zu den deutschen Gesamtimporten bei, die sich 2025 auf rund 2.900 metrische Tonnen beliefen.
Spanien dominierte den Markt und stellte mehr als die Hälfte (52,1 %) des importierten Spargels. Das Land ist seit Langem Deutschlands wichtigster Lieferant und deckte in den vergangenen Jahren meist 40 bis 50 % der Importe ab. Weitere bedeutende Exportländer waren Mexiko, Italien, Peru und Griechenland, wobei die genauen jährlichen Anteile für den Zeitraum 2021–2026 in öffentlichen Aufzeichnungen nicht verfügbar sind.
Auch Peru und Griechenland spielten als sekundäre Lieferanten eine kontinuierliche Rolle. Ihre Beiträge fallen zwar geringer aus als die Spaniens, tragen aber zur Diversifizierung der deutschen Spargelbezüge bei.
Die Daten für 2025 bestätigen Spaniens anhaltende Vorherrschaft im deutschen Spargelhandel. Der Rückgang der Importe in Baden-Württemberg markiert zwar eine spürbare Veränderung, doch das Gesamtvolumen bleibt beträchtlich. Mit mehreren Ländern, die den Markt beliefern, verfügt Deutschland über ein vielfältiges, aber von Spanien geprägtes Importnetz für Spargel.