23 June 2026, 22:21

Siebeneck & Triangel: Kiels verstecktes Juwel für Live-Musik und spontane Begegnungen

Ein Kiosk, der zum Kulturort wird: Hier probieren Bands Neues aus, während Gäste zwischen Bier und Beifall spontane Konzerte erleben. Wer ihn kennt, kommt wieder.

Siebeneck & Triangel: Kiels verstecktes Juwel für Live-Musik und spontane Begegnungen

Siebeneck & Triangel liegt im ALTE-MU-Komplex am Lorentzendamm – einer dieser Orte, die sich versteckt anfühlen, es sei denn, man gehört bereits zur Kieler Kunst- und Kulturszene. Ja, es ist ein Kiosk, hier kann man sich ein Bier oder einen Snack holen. Doch in Wahrheit ist es ein kleiner, lebendiger Ort, an dem Musik und spontane Auftritte stattfinden.

Der Raum ist schlicht und unprätentiös, genau die Art von Ort, an dem man länger bleibt als geplant. An manchen Abenden gibt es Jazz, an anderen eine Open-Mic-Night oder eine lokale Band. Es finden nicht täglich Veranstaltungen statt – nur von Donnerstag bis Samstag, jeweils zu unterschiedlichen Zeiten (donnerstags ab 16 Uhr, freitags ab 18 Uhr, samstags ab 20 Uhr). Das Publikum ist eine Mischung aus Musikern, die Neues ausprobieren, und Leuten, die einfach in einer kleinen, entspannten Atmosphäre zuhören möchten.

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Zudem werden Proberäume vermietet, sodass Bands und Solokünstler den Ort als Arbeitsraum nutzen. Hier kann es passieren, dass nach einem Auftritt jemand spontan mitspielt oder ein Neuling vor einem aufmunternden Publikum sein Debüt gibt.

Wer die Gegend kennt, findet den Laden leicht – einfach nach dem unscheinbaren Eingang in der Lorentzendamm 6–8 Ausschau halten. Kein großes Schild, kein pompöser Eingang, was perfekt zum Charakter des Ortes passt. Für aktuelle Infos lohnt sich ein Blick auf die Website oder die Social-Media-Kanäle, denn oft gibt es kurzfristige Änderungen. Oder man fragt einfach herum – wer dort war, spricht meist begeistert darüber.

Die Bewertungen sind durchweg positiv, was nicht verwundert. Es ist kein schicker Club und keine große Konzerthalle – einfach ein Ort, an dem Musik auf natürliche Weise entsteht. In einer Stadt mit vielen größeren Veranstaltungsorten ist das alles andere als selbstverständlich.