20 June 2026, 20:03

Schulleiterin lehnt 150-Euro-Spende wegen politischer Differenzen ab

Schule lehnt Spende für Schwimmunterricht ab - Weil der Spender konservativ ist

Schulleiterin lehnt 150-Euro-Spende wegen politischer Differenzen ab

Eine Schulleiterin in Bremerhaven hat eine Spende von 150 Euro eines lokalen Politikers abgelehnt. Jan Timke, konservativer Landtagsabgeordneter und Gründer der Protestgruppe Bürger in Wut, hatte das Geld für Schwimmkurse von Kindern zur Verfügung stellen wollen. Die Schulleiterin begründete ihre Ablehnung mit politischen Differenzen.

Timke war auf den finanziellen Bedarf der Schule für die Schwimmkurse aufmerksam geworden und hatte angeboten, die 150 Euro selbst zu übernehmen. Die Schulleiterin lehnte die Spende ab und erklärte, seine Werte stünden nicht im Einklang mit dem gesellschaftlichen Leitbild der Schule. Später bestätigte sie, dass ein anderer Spender die Kosten übernehmen werde.

Timke kritisierte die Schulleiterin scharf dafür, dass sie ihre Entscheidung von persönlichen politischen Ansichten habe leiten lassen. Er betonte, Schulen müssten die Interessen der Kinder über politische Gesinnungen stellen. Zudem warf er ihr vor, Bildung zu politisieren, und fragte, warum die politische Haltung eines Spenders überhaupt eine Rolle spielen solle.

Timke, Mitglied des Bremer Landtags, vertritt inzwischen die Partei Bündnis Deutschland, die nur in diesem Bundesland Sitze hält. Er rief andere gemeinnützige Organisationen in Bremerhaven auf, sich bei ihm zu melden, falls sie von der 150-Euro-Spende profitieren könnten.

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Durch die Entscheidung der Schulleiterin wird Timkes Geld die Schwimmkurse nicht finanzieren. Die Schule hat zwar eine alternative Finanzierung gefunden, doch der Vorfall hat eine Debatte über politischen Einfluss im Bildungsbereich ausgelöst. Timkes Angebot, die Spende an andere lokale Einrichtungen weiterzugeben, bleibt weiterhin bestehen.

Quelle