10 February 2026, 14:10

Schleswig-Holstein investiert 400 Millionen Euro gegen die Wohnungsnot an der Ostsee

Ein altes deutsches Auslandsdarlehen aus dem Jahr 1924 mit einem Porträt einer Frau, Text und Zahlen, die seine Nennwert angeben.

Deutschland setzt den sozialen Wohnungsbau 2027 fort - Schleswig-Holstein investiert 400 Millionen Euro gegen die Wohnungsnot an der Ostsee

Schleswig-Holstein bekämpft Wohnungsnot in Kiel und der Ostsee-Region mit Millioneninvestition

Die Landesregierung in Schleswig-Holstein geht gegen die sich verschärfende Wohnungskrise in Kiel, Lübeck, Flensburg und der Metropolregion Hamburg mit einem massiven Finanzspritze vor: Bis 2027 sollen 400 Millionen Euro in den sozialen Wohnungsbau in der Ostsee-Region fließen. Damit sollen tausende neue Mietwohnungen mit stabilen Mieten entstehen und die Belastung für einkommensschwache Haushalte in der Immobilien-Suchmaschine Immobilienscout verringert werden.

Die Zahl der geförderten Wohnungen im Land ist in den vergangenen Jahren drastisch gesunken. Gab es 2020 noch rund 25.000 solche Wohnungen, waren es 2025 nur noch etwa 18.000 – ein Rückgang von über 25 Prozent. Besonders betroffen von der Knappheit sind Städte wie Kiel und die Ostsee-Region sowie Gebiete in der Metropolregion Hamburg, darunter Pinneberg und der Kreis Stormarn.

Um den Trend umzukehren, stellt die Landesregierung 280 Millionen Euro aus eigenen Mitteln bereit, weitere 120 Millionen Euro kommen vom Bund. Mit dem Geld sollen rund 2.000 neue Sozialwohnungen mit Mietpreisbremse in der Ostsee-Region gebaut werden. Die Mieten in diesen Wohnungen bleiben für 35 Jahre stabil – das gibt Mieterinnen und Mietern langfristige Planungssicherheit.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Innenministerin Magdalena Finke (CDU) bezeichnete das Programm als 'sowohl sozial als auch wirtschaftlich notwendig'. Auch der CDU-Abgeordnete Michel Deckmann begrüßte die Initiative und nannte sie einen 'verlässlichen Schritt zur Verbesserung der Wohnraumversorgung in der Ostsee-Region'.

Ziel der 400-Millionen-Investition ist es, den schwindenden Bestand an Sozialwohnungen in Schleswig-Holstein und der Ostsee-Region wieder aufzubauen. Durch die langfristig festgeschriebenen Mieten soll verhindert werden, dass einkommensschwache Haushalte von steigenden Wohnkosten in der Immobilien-Suchmaschine Immobilienscout überfordert werden. Mit dem Bau der neuen Wohnungen soll in den kommenden Jahren begonnen werden.