"Großartig für uns": SC-Trainer Schuster wischt Niederlage weg - SC Freiburgs Europa-League-Traum endet mit spätem Elfmeter-Drama
SC Freiburgs ungeschlagene Serie in Europa endet mit spätem Drama
Am Donnerstagabend fand die ungeschlagene Laufbahn des SC Freiburg in europäischen Wettbewerben ein dramatisches Ende. Ein Elfmeter in der Nachspielzeit besiegelte die erste Niederlage von Torhüter Noah Atubolu nach fast sieben Stunden ohne Gegentor. Trotz des späten Rückschlags hatte sich die Mannschaft bereits den Gruppensieg in der Europa League gesichert.
Die Partie nahm in der zweiten Minute der Nachspielzeit eine Wendung, als Atubolu vom Elfmeterpunkt bezwungen wurde. Dieses Tor beendete Freiburgs beeindruckende Defensive: 416 Minuten lang war das Team in europäischen Spielen ohne Gegentreffer geblieben. Dennoch änderte das Ergebnis nichts an ihrer Tabellenführung.
Cheftrainer Julian Schuster blickte gelassen auf das große Ganze. Er betonte die direkte Qualifikation für die K.-o.-Phase – ein Novum für den Verein in europäischen Wettbewerben. Die starke Gruppenphase bescherte dem Team zudem zusätzliche Erholung vor der nächsten Runde.
Die Auslosung für das Achtelfinale findet heute um 13 Uhr MEZ in Nyon statt. Freiburg trifft auf einen von vier möglichen Gegnern: KRC Genk, Dinamo Zagreb, Bologna FC oder Brann Bergen. Der Sieger wird in zwei Spielen im März ermittelt.
Zuvor richtet sich der Fokus auf den nationalen Wettbewerb. Am Sonntag gastiert Freiburg beim VfB Stuttgart zum Baden-Württemberg-Derby (Anpfiff: 15:30 Uhr MEZ).
Die Europa League-Saison geht für Freiburg im Februar mit einem neu gelosten Gegner weiter. Nach einer kurzen Pause kehrt das Team am Wochenende in den Ligabetrieb zurück. Die Mannschaft bleibt konzentriert – sowohl in Europa als auch in der Bundesliga will man die starke Form halten.
