08 June 2026, 14:05

Satelliten sollen Deutschlands Funklöcher bis 2028 schließen – wie Telekom, O2 und Vodafone kooperieren

Smartphone-Empfang via Satellit: Deutsche Anbieter wollen Totzonen auf unterschiedliche Weise füllen

Satelliten sollen Deutschlands Funklöcher bis 2028 schließen – wie Telekom, O2 und Vodafone kooperieren

Deutschlands größte Telekommunikationsunternehmen setzen auf Satelliten, um Funklöcher in abgelegenen Regionen zu schließen

Neue Partnerschaften mit satellitengestützten Anbietern sollen tote Zonen beseitigen und eine zuverlässige Kommunikation selbst in Notfällen gewährleisten – auch in entlegenen Gebieten.

Der Vorstoß erfolgt, während Unternehmen wie O2, Vodafone und die Deutsche Telekom mit Satellitenbetreibern zusammenarbeiten, um die Netzabdeckung bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich auszubauen.

O2 Telefónica kooperiert mit dem europäischen Satellitenunternehmen OQ Technology, um in Mecklenburg-Vorpommern die Konnektivität zu testen. Die ersten Versuche sollen Anfang 2027 in der Nähe von Waren an der Müritz starten. OQ Technology, das seine Unabhängigkeit von US-Regulierungen betont, plant bereits für 2023 den Start einer neuen Satellitengeneration, die bidirektionale Kommunikation ermöglichen soll.

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Bis Ende 2027 rechnet das Unternehmen mit 48 Satelliten im Orbit, die alle 30 Minuten eine Abdeckung bieten. Langfristig soll die Flotte bis 2028 oder 2029 auf 150 Satelliten anwachsen, um durchgehende Dienste auch für datenintensive Anwendungen zu ermöglichen.

Auch Vodafone hat ein Joint Venture mit AST SpaceMobile gegründet, um mobiles Satelliten-Internet nach Deutschland zu bringen. Gleichzeitig arbeitet die Deutsche Telekom mit Starlink zusammen, um ab 2028 Mobilfunkempfang in abgelegenen Regionen anzubieten.

Die Satellitenverbindungen sollen Lücken in den herkömmlichen Netzen schließen. Über den alltäglichen Gebrauch hinaus dienen sie als Backup-Lösung bei Naturkatastrophen oder Netzausfällen.

Der Ausbau satellitengestützter Netze bedeutet weniger Funklöcher in ganz Deutschland. Bis 2028 sollen abgelegene Gebiete zuverlässigere Mobilfunkverbindungen erhalten – ein entscheidender Vorteil auch für Rettungsdienste. Die Telekommunikationsanbieter investieren massiv, um diesen Wandel in den kommenden Jahren umzusetzen.

Quelle