02 January 2026, 00:05

Ruja Ignatova bleibt verschwunden – neue Theorien über die „Cryptoqueen“ und ihren 4-Milliarden-Betrug

Ein Mann mit Handschuhen schaut nach rechts auf das Bild, mit einem Plakat in der Ferne.

Nilam Farooq im Interview: "Je reicher man wird, desto schlechter wird der Geschmack" - Ruja Ignatova bleibt verschwunden – neue Theorien über die „Cryptoqueen“ und ihren 4-Milliarden-Betrug

Das Rätsel um Ruja Ignatova – die flüchtige Drahtzieherin des 4-Milliarden-Pfund-Betrugs mit OneCoin – ist fast ein Jahrzehnt nach ihrem Verschwinden weiterhin ungelöst. Bekannt als die „Cryptoqueen“ verschwand sie 2017 mit Milliarden und hinterließ bei Ermittlern und der Öffentlichkeit gleißend viele Fragen. Nun hat die Schauspielerin Nilam Farooq, die Ignatova in der ZDF-Serie „Nimm das Geld und lauf“ verkörpert, ihre eigenen Theorien über das Schicksal der untergetauchten Betrügerin geäußert.

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Ignatovas plötzliches Verschwinden im Jahr 2017 folgte dem Kollaps von OneCoin, einem gefälschten Kryptowährungssystem, das Anleger um Milliarden prellte. Trotz jahrelanger Fahndung steht sie weiterhin auf der „Ten Most Wanted“-Liste des FBI – ohne bestätigte Sichtungen oder Hinweise auf ihren Verbleib. Die Behörde erhöhte kürzlich die Belohnung für ihre Ergreifung, was auf mögliche neue Spuren im Fall hindeuten könnte.

Nilam Farooq, die Ignatova in der ZDF-Produktion spielt, vermutet, dass die Flüchtige entweder tot sein oder sich auf einer Yacht in internationalen Gewässern verstecken könnte. Ihre Darstellung zeigt Ignatovas Besessenheit von Reichtum, die sie laut Farooq jeden moralischen Kompass verlieren ließ. Die Schauspielerin selbst hat jedoch ein anderes Verhältnis zu Geld: Sie schätzt Wohneigentum und Urlaub höher als materielle Luxusgüter. Ignatovas Familie lebt noch immer in der Nähe von Frankfurt, wo ihr Ehemann bald möglicherweise einem neuen Prozess gegenübersteht. Farooq hingegen reflektiert über die Grenzen des Wohlstands – eine Lektion, die sie durch den Tod ihres Vaters lernte: Dass Geld nicht alles kaufen kann. Der Fall wirft weiterhin ein Schlaglicht darauf, wie manche Superreiche von Gier getrieben werden und um jeden Preis immer mehr anstreben. Stand 2026 gibt es keine offiziellen Bestätigungen über Ignatovas Aufenthaltsort oder ihren Status. Die anhaltende Suche des FBI hält die Ermittlungen am Leben, doch ihr Schicksal bleibt eines der größten ungelösten Rätsel der Finanzkriminalität.

Die Jagd auf Ruja Ignatova zieht sich hin – die Behörden kommen der Lösung ihres Verschwindens keinen Schritt näher. Die erhöhte Belohnung des FBI deutet zwar auf neuen Schwung hin, doch ihr Verbleib bleibt unbekannt. Vorerst bleibt ihre Geschichte eine abschreckende Erzählung über Gier, Täuschung und die Abgründe, in die Menschen für Reichtum stürzen.