24 March 2026, 10:06

RENK feiert Rekordzahlen 2025 – doch F126-Fregatten belasten die Aktienkurse

Propagandaplakat aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Soldaten in Helm und Militäruniform, der ein Gewehr hält, mit der Aufschrift "Investieren Sie in die Invasion, kaufen Sie Kriegsanleihen" darüber.

RENK feiert Rekordzahlen 2025 – doch F126-Fregatten belasten die Aktienkurse

RENK meldet stärkste Finanzzahlen aller Zeiten – Umsatz und Gewinne steigen 2025 kräftig an

Der Technologiekonzern RENK hat seine bislang besten Finanzdaten vorgestellt: Umsatz und Gewinne legten 2025 deutlich zu, wobei der Nettogewinn mehr als verdoppelt wurde. Gleichzeitig belastet die Unsicherheit um das deutsche F126-Fregattenprogramm die Aktienkurse im Verteidigungssektor.

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Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Umsatz 2025 auf 1,37 Milliarden Euro, während sich der Auftragsbestand auf 6,68 Milliarden Euro belief. Der Nettogewinn kletterte stark auf 101 Millionen Euro – mehr als das Doppelte des Vorjahreswerts. Die Aktionäre können sich über eine Dividendenerhöhung von 38 Prozent auf 0,58 Euro je Aktie freuen; der Ex-Tag ist für den 11. Juni 2026 vorgesehen.

Für 2026 rechnet RENK mit einem Umsatz von über 1,5 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird auf 255 bis 285 Millionen Euro prognostiziert. Die nächste Quartalsaktualisierung steht für den 6. Mai 2026 an.

F126-Programm der Marine bleibt im Fokus Parallel dazu bleibt das F126-Fregattenprogramm der Deutschen Marine – das größte Neubauvorhaben der Flotte – ein zentrales Thema. Das rund zehn Milliarden Euro schwere Projekt sieht den Bau von sechs Fregatten vor. Der Rüstungskonzern Rheinmetall wird derzeit als möglicher Hauptauftragnehmer geprüft, eine Entscheidung wird jedoch frühestens Ende April erwartet. Die Vertragsvergabe könnte bereits in diesem Sommer erfolgen.

Die anhaltende Unsicherheit wirkt sich auf die Aktienkurse aus: Die RENK-Aktie notiert derzeit über 40 Prozent unter ihrem Höchststand von Oktober 2025 und liegt weiterhin unter dem 200-Tage-Durchschnitt. An jüngsten Handelstagen verlor RENK rund drei Prozent, während ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) fast sieben Prozent einbüßte.

Starker Finanzauftritt – doch F126-Sorgen drücken auf Verteidigungswerte RENKs finanzielle Performance hat sich deutlich verbessert, getrieben von Rekordumsätzen und -gewinnen, die zu einer höheren Dividendenausschüttung führen. Dennoch sorgen Verzögerungen beim F126-Programm weiterhin für Volatilität bei Rüstungsaktien. Der nächste Quartalsbericht am 6. Mai 2026 wird weitere Einblicke in die finanzielle Entwicklung des Unternehmens geben.

Quelle