Rekordwahlbeteiligung in Baden-Württemberg: 66,4 Prozent stimmen ab – was kommt jetzt?
Lara BraunBundesparteien diskutieren das Ergebnis der Landtagswahl in Baden-Württemberg - Rekordwahlbeteiligung in Baden-Württemberg: 66,4 Prozent stimmen ab – was kommt jetzt?
Landtagswahl in Baden-Württemberg: Wahlbeteiligung bei 66,4 Prozent – höchster Wert seit 1996
Die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist mit einer Wahlbeteiligung von 66,4 Prozent zu Ende gegangen – der höchste Stand seit 1996. Nun bereiten sich die Parteien darauf vor, die Ergebnisse auszuwerten. Für Montag sind entscheidende Treffen und Pressekonferenzen angesetzt, in denen die Parteien zum Wahlausgang Stellung nehmen und ihre nächsten Schritte skizzieren werden.
Den Auftakt macht die AfD mit einer Erklärung um 10:00 Uhr in Stuttgart. Später kommt der CDU-Vorstand am späten Vormittag zusammen, gefolgt von einer Pressekonferenz um 13:30 Uhr, an der Bundesvorsitzender Friedrich Merz und Spitzenkandidat Manuel Hagel teilnehmen werden.
Die Linke, die den Einzug in den Landtag verpasst hat, lädt um 13:00 Uhr zu einer Pressekonferenz ein. Parteichefin Ines Schwerdtner und die drei Spitzenkandidat:innen aus Baden-Württemberg werden sich den Fragen der Journalisten stellen.
Die SPD, die knapp die Fünf-Prozent-Hürde übersprungen hat, trifft sich am Vormittag mit ihren Gremien in Berlin. Generalsekretär Tim Klüssendorf und Spitzenkandidat Andreas Stoch werden um 13:30 Uhr vor die Presse treten.
Die Grünen, angeführt vom Wahlgewinner Cem Özdemir, halten am Morgen einen Parteirat ab. Ihre Pressekonferenz ist für 14:00 Uhr angesetzt und bildet den Abschluss der Stellungnahmen des Tages.
Die Wahl verzeichnete einen deutlichen Anstieg der Wahlbeteiligung – ein Plus von 5,4 Prozentpunkten im Vergleich zu 2021. Mit Statements und Briefings im Laufe des Tages werden die Parteiführungen ihre Positionen und Strategien nach dem Wahlergebnis erläutern.
