Raser in der Lüneburger Heide: 127 km/h in der 60er-Zone – jetzt droht der Führerschein-Entzug
Lara BraunRaser in der Lüneburger Heide: 127 km/h in der 60er-Zone – jetzt droht der Führerschein-Entzug
Raserkontrolle in der Lüneburger Heide: Dutzende Verwarngelder und ein besonders harter Fall
Bei einer jüngsten Geschwindigkeitskontrolle in der Lüneburger Heide sind Dutzende Verwarngelder verhängt worden – ein Autofahrer muss jedoch mit besonders schweren Konsequenzen rechnen. Die Polizei registrierte insgesamt 64 Verstöße, wobei ein Fahrer wegen extremen Rasens mit drastischen Strafen belegt wird.
Die Aktion fand am vergangenen Sonntag statt, doch die Behörden gaben nicht bekannt, wie viele ähnliche Kontrollen in der Region Lüneburger Heide im vergangenen Jahr durchgeführt wurden. Eine weitere großangelegte Verkehrskontrolle hatte bereits am 11. Februar 2026 auf der A1 bei den Rastanlagen Stellheide im Landkreis Harburg stattgefunden.
Ein Fahrer fiel besonders auf, nachdem er in einer 60er-Zone mit 127 km/h (erlaubt: 60 km/h) geblitzt worden war. Selbst nach Abzug der Messtoleranz lag seine Geschwindigkeit noch bei 123 km/h – fast das Doppelte der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Ihm drohen nun ein zweimonatiges Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro.
Insgesamt wurden bei der Kontrolle 64 Tempodelikte dokumentiert.
Der schwerwiegendste Verstoß zieht einen vorübergehenden Entzug des Führerscheins, Punkte in der Verkehrssünderkartei sowie eine hohe Geldstrafe nach sich. Die Polizei setzt die Geschwindigkeitsüberwachung in der Region fort, doch genaue Zahlen zu weiteren Kontrollen bleiben vorerst ungenannt.
