"Radikale Freundlichkeit": Wie Ärger in Dankbarkeit verwandelt wird
Ein neues Buch mit dem Titel *„Radikale Freundlichkeit“ bietet ungewöhnliche Ratschläge für den Umgang mit alltäglichen Frustrationen. Statt mit Ärger zu reagieren, schlägt es vor, Ärgernisse mit Freundlichkeit zu begegnen. Die Autorin teilt zudem persönliche Strategien für Selbstmitgefühl und Dankbarkeit in schwierigen Situationen.
Das Buch vergleicht das österreichische Fluchen mit einer kraftvollen Energiequelle oder gar einer Form von Yoga. Österreicher:innen verfügen über mehr als 50 Wörter für „Idiot“, darunter „Dodel“, „Wappler“ und „Vollkoffer“. Selbst langsame Autofahrer:innen auf der Autobahn empfinden sie als seltsam belebend – wie einen koffeinfreien Energiedrink.
Die Autorin regt an, Selbstkritik durch den Begriff „kognitiver Minimalist“ zu ersetzen. Zudem rät sie, Menschen für kleine Unannehmlichkeiten zu danken – etwa wenn sie den letzten Parkplatz wegschnappen oder die Bäckerei überfüllen. Als Beispiel für sprachlichen Reichtum führt das Buch die über 50 isländischen Wörter für „Schnee“ an.
Die Ideen in „Radikale Freundlichkeit“ zielen darauf ab, Ärger als Chance für Verbindung umzudeuten. Der Ansatz fördert kleine, bewusste Akte der Dankbarkeit und des Selbstrespekts. Leser:innen erhalten so praktische Wege, um Alltagsfrustrationen milder zu gestalten.**







