Porsche passt Gehälter der Führungskräfte nach Führungswechsel an
Die Gehaltsstruktur der Porsche-Führungskräfte kombiniert feste Grundgehälter mit leistungsabhängigen Boni. Das Unternehmen knüpft die jährlichen Vergütungen an finanzielle Ziele, die vom Aufsichtsrat vorgegeben werden. Aktuelle Wechsel in der Unternehmensführung haben zudem zu Verschiebungen bei den Bezügen der Topmanager geführt.
Oliver Blume leitete bis Anfang 2026 sowohl Volkswagen als auch Porsche. 2025 beliefen sich seine Gesamteinnahmen auf etwa 7,4 Millionen Euro, darunter Grundgehalt, Pensionsbeiträge und langfristige Anreize. Davon entfielen rund 1,9 Millionen Euro auf Porsche.
Seine Vergütung für 2024 lag etwa drei Millionen Euro höher als im Jahr 2025 – ein Unterschied, der auf seine damalige Doppelfunktion zurückzuführen ist, bevor er sich aus der Porsche-Führung zurückzog. Seit Januar 2026 konzentriert sich Blume vollständig auf Volkswagen, während Michael Leiters nun alleiniger Porsche-Chef ist.
Das Vergütungssystem von Porsche umfasst einen variablen Bonus, der an die jährlichen Finanzziele geknüpft ist. Die Führungskräfte erhalten diesen zusätzlich zu ihrem Fixgehalt, wobei Leiters' Gesamtvergütung für 2023 jedoch nicht offenlegt wurde.
Der Führungswechsel hat Auswirkungen darauf, wie Porsche die Managergehälter verteilt. Blumes Einkommen sank, nachdem er seine Position bei Porsche aufgab, während Leiters nun für die leistungsbasierten Prämien verantwortlich ist. Der Aufsichtsrat legt weiterhin die jährlichen Ziele fest, die über die Bonuszahlungen entscheiden.
