08 May 2026, 08:29

PeDi-Kiel: Der Handwerker, der einfach macht – ohne Schnickschnack

Keine glänzenden Projekte, aber zuverlässige Lösungen: Björn Petersson montiert, was hält. Wer auf Funktionalität statt Fassade setzt, ist hier richtig.

Ein Ein-Mann-Betrieb, der ohne Website auskommt – und trotzdem gefragt ist.

PeDi-Kiel: Der Handwerker, der einfach macht – ohne Schnickschnack

Björn Petersson betreibt PeDi-Kiel Montageservice von einem kleinen Standort am Langelandweg in Kiel-Mettenhof aus – kein grelles Schild, keine aufdringliche Werbung, nur eine Werkstatt, die genau die Arbeiten erledigt, die Leute wirklich brauchen. Die Rede ist von Markisen, die im Sturm nicht flattern, Terrassendächern, die halten, was sie versprechen, oder Zäunen, die nicht schon nach einer Woche schief hängen. Die Art von Aufträgen, für die große Handwerksbetriebe entweder überteuerte Rechnungen stellen oder sie an Subunternehmer weiterreichen.

Hier geht es nicht um Komplettsanierungen oder instagramtaugliche Gartenträume. Sondern um die Dinge, die man leicht aufschiebt, bis sie zum Problem werden: ein Carport, das das Fahrrad trocken hält, ein Balkongeländer, das die Abnahme besteht, oder ein Sonnensegel, das nicht beim ersten Windstoß zum Drachen wird. Die Bewertungen sind gemischt – wie bei den meisten kleinen Betrieben. Manche schätzen die unkomplizierte Art, andere ziehen hier oder da einen Stern ab. Aktuell steht er bei vier von fünf Punkten, was für einen Ein-Mann-Betrieb nicht schlecht ist.

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Das Entscheidende: Petersson führt die Montagen selbst durch. Kein Weiterreichen an jemanden, der vielleicht nicht auftaucht oder schlampig arbeitet. Brauchen Sie einen Zaun? Er misst aus, gräbt, verankert – kein Hin und Her mit „wir schicken jemanden“. Gleiches gilt für Terrassenüberdachungen oder Trennwände. Der Nachteil? Es gibt keine festen Öffnungszeiten, daher ist ein Anruf vorab ratsam, wenn man nicht vor verschlossener Tür stehen möchte.

Wer aus der Gegend kommt, findet den Betrieb leicht. Er liegt in jenem leicht industriell geprägten Abschnitt von Mettenhof, wo der Langelandweg zwischen Lagerhallen und Wohnblock-Rückseiten verläuft. Die Nummer 8 ist einfach da, eingeklemmt zwischen anderen Kleinbetrieben. Keine Website, keine Online-Buchung – nur eine Telefonnummer und die Annahme, dass man, wenn man etwas montiert haben muss, schon einen Weg findet, ihn zu erreichen.

Das ist kein Betrieb, der es in eine glänzende „Vorher-Nachher“-Reportage schafft. Aber in einem Viertel, in dem die Leute mehr Wert auf Funktionalität als auf Optik legen, ist das auch nicht der Punkt. Hier brauchen Häuser praktische Lösungen, keine Design-Statements. Und dafür hat ein Betrieb wie PeDi-Kiel meist genug zu tun.