05 May 2026, 08:06

Peaches bleibt ungebremst: Mit 55 Jahren noch immer die provokanteste Stimme der Queer-Szene

Ein Mann in einem pinken Hoodie spielt eine Gitarre auf der Bühne eines Musikfestivals, umgeben von Metallstangen und anderen Gegenständen.

Peaches bleibt ungebremst: Mit 55 Jahren noch immer die provokanteste Stimme der Queer-Szene

Seit 26 Jahren kreiert Peaches dreiste, kompromisslose Pop-Hymnen für die LGBTQ+-Community. Als „queere Ikone nach den Wechseljahren“ bekannt, sprengt sie weiterhin Grenzen – mit furchtlosen Texten und einer elektrisierenden Bühnenpräsenz. Ihr aktuelles Album No Lube So Rude führt diese Tradition fort, etwa mit Tracks wie Fuck Your Face oder Hanging Titties.

Ihr Durchbruch gelang der Künstlerin im Jahr 2000 mit dem Debütalbum Fuck the Pain Away. Von Anfang an feierte ihre Musik weibliche Körper und Sexualität mit ungebändigter Freude und Trotz. Über die Jahrzehnte hinweg hat sie sich einen Namen gemacht, indem sie provokante Texte mit mitreißenden Beats verband – und sich damit eine treue Fangemeinde erspielt.

Beim jüngsten Auftritt beim Donaufestival in Krems trieb Peaches ihre markante Unverfrorenheit auf die Spitze: Sie klebte sich einen Schamhaar-Toupet über die Brustwarzen und unterstrich damit ihre Botschaft: „Das ist mein Körper, meine Entscheidung, meine Titten.“ Das Publikum reagierte begeistert, darunter auch ein Mann mittleren Alters, der sichtbar fasziniert von der Show wirkte.

Ihre Fähigkeit, Menschen jeden Hintergrunds zu begeistern, bleibt ein Markenzeichen ihrer Live-Auftritte. Selbst wer ihre Musik vorher nicht kannte, geht oft als Fan nach Hause – angezogen von ihrer Energie und schonungslosen Ausdruckskraft.

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Peaches zeigt keine Anzeichen von Ermüdung. Mit ihren neuesten Songs und Performances stellt sie weiterhin Normen infrage und feiert Selbstbestimmung und queere Identität. Mit jedem Album und jeder Show festigt sie ihren Status als Pionierin in Musik und Aktivismus.

Quelle