Paulus-Spielplatz in Halle bleibt erhalten – Millionensanierung statt Abriss
Lara BraunPaulus-Spielplatz in Halle bleibt erhalten – Millionensanierung statt Abriss
Spielplatz Paulus in Halle (Saale) erhält nach monatelanger Ungewissheit umfassende Sanierung
Nach monatelangen Unsicherheiten steht nun fest: Der Paulus-Spielplatz in Halle (Saale) wird für über eine Million Euro aus einem Sonderetat grundlegend saniert. Zuvor hatte es Bedenken wegen Verzögerungen und sogar Abrisspläne gegeben. Die Stadt hat mittlerweile auch Vorhaben für eine Tiefgarage auf dem Gelände verworfen.
Ursprünglich waren die Sanierungsarbeiten am Spielplatz wegen Haushaltsengpässen auf Eis gelegt worden. Gerüchte machten die Runde, die Fläche könnte abgerissen werden, um Platz für eine unterirdische Parkanlage zu schaffen. Während einer Stadtratssitzung äußerte der elfjährige Jonathan Sorgen um die Zukunft des Spielplatzes – er fürchtete, ihn für immer zu verlieren.
Auch am Rathenauplatz waren Pläne für eine Tiefgarage geprüft, aber wegen hoher Kosten wieder fallen gelassen worden. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt bestätigte später, dass am Paulus-Spielplatz keine solche Einrichtung entstehen werde. Stattdessen werde man den bestehenden Spielbereich aufwerten.
Die Stadt prüft weiterhin Möglichkeiten für Quartiersgaragen in stark frequentierten Gebieten. Der Paulus-Spielplatz soll jedoch nach Abschluss der Bauarbeiten wieder vollumfänglich nutzbar sein.
Die Entscheidung sichert nicht nur die Zukunft des Spielplatzes, sondern behebt auch langjährige Sanierungsrückstände. Mit den nun bereitstehenden Mitteln kann die Anlage modernisiert werden – ohne Abrissdrohung. Parallel wird die Stadt weiter nach Parklösungen an anderen Standorten in Halle (Saale) suchen.






