Panter-Preis 2026 ehrt mutige Medienmacher mit unzensierten Stimmen
Der Panter-Preis 2026 steht unter dem Motto Unabhängig. Kritisch. Widerstandsfähig. In diesem Jahr werden Medienprojekte ausgezeichnet, die unzensierte Stimmen und den Zugang zu Information in ganz Deutschland fördern. Die Preisträger werden am 14. Oktober bei einer feierlichen Veranstaltung in Hamburg bekannt gegeben.
Acht unabhängige Medieninitiativen sind für ihr langjähriges oder innovatives Wirken nominiert. Dazu gehört der lichtblick, Deutschlands einzige unzensierte Gefangenenzeitung, die seit 1968 erscheint. Ein weiterer Nominierter ist UnAufgefordert, das als Studentenzeitung im November 1989 startete und bis heute kritische Perspektiven veröffentlicht.
Der basisdemokratische Sender Radio CORAX sendet seit Juli 2000 aus Halle. Radio Connection hingegen betreibt in Berlin-Marzahn ein mobiles Studio und produziert wöchentlich mehrsprachige Programme. RUMS, ein unabhängiges Medium aus Münster, ging 2020 an den Start, um über lokale Themen ohne Einfluss von Konzernen zu berichten.
Zu den Nominierten zählen außerdem nah:dran – Medien für alle, das medienpädagogische Angebote für Jugendliche in benachteiligten Regionen schafft, sowie der Berndt Media Verlag, der kostenlose Monatsmagazine zu Kultur und Kino im Rhein- und Ruhrgebiet herausgibt. Die Publikumswahl für den Publikumspreis läuft vom 8. bis 27. Juni 2026.
Die Preisverleihung findet am 14. Oktober um 18 Uhr im Museum der Arbeit in Hamburg statt.
Der Panter-Preis 2026 würdigt Medienprojekte, die etablierte Erzählungen hinterfragen und den Zugang zu Information erweitern. Die Veranstaltung zeigt, wie unabhängige Medien – vom Radio bis zur Printausgabe – kritischen Journalismus und gesellschaftliches Engagement stärken. Die Preisträger werden von einer Jury bestimmt, ein Preis wird per Publikumsvotum vergeben.






