Openlaw revolutioniert Firmengründungen in Deutschland – doch Estland bleibt ungeschlagen
Elias HofmannOpenlaw revolutioniert Firmengründungen in Deutschland – doch Estland bleibt ungeschlagen
Openlaw: Neuer Online-Service beschleunigt Firmengründungen in Deutschland – doch Estland bleibt schneller
Ein neuer Online-Dienst namens Openlaw erleichtert Unternehmen die Anmeldung in Deutschland und macht das Verfahren deutlich schneller. Die von den Gründern Alexander Sporenberg und Felix Gerlach ins Leben gerufene Plattform will bürokratische Hürden bei der Gewerbeanmeldung abbauen. Dennoch müssen deutsche Unternehmer im Vergleich zu ihren estnischen Konkurrenten weiterhin mit Verzögerungen rechnen.
Das Berliner Start-up beglaubigt.de, das nun unter dem Namen Openlaw firmiert, hat sich zum Ziel gesetzt, den bürokratischen Aufwand bei der Eintragung ins Handelsregister zu verringern. Die Gründer Sporenberg und Gerlach entwickelten den Service, um Unternehmen den Zugang zum deutschen Handelsregister zu erleichtern und den Prozess effizienter zu gestalten.
Seit Anfang 2023 bereichert die Plattform ihr Angebot zudem mit Fachbeiträgen. Die freiberufliche Journalistin Ulrike Barth analysiert dort Themen wie Fintechs, Kryptowährungen und Verbraucherschutz im Finanzsektor. Ihre Expertise vertieft die Ressourcen des Portals und unterstützt Unternehmen bei rechtlichen und finanziellen Herausforderungen.
Trotz dieser Fortschritte können deutsche Gründer, die Openlaw nutzen, weiterhin längere Bearbeitungszeiten als ihre estnischen Kollegen erfahren. Estlands digitaler First-Mover-Ansatz bei der Firmengründung bleibt deutlich schneller – ein möglicher Wettbewerbsnachteil für deutsche Start-ups.
Openlaw bietet Unternehmen in Deutschland eine vereinfachte Lösung für die Anmeldung und hilft dank der Initiativen seiner Gründer, bürokratische Prozesse zu straffen. Die Ergänzung durch Fachkommentare unterstützt Nutzer zudem bei der Orientierung in rechtlichen und finanziellen Fragen. Doch der Geschwindigkeitsunterschied zu Estland zeigt: Für deutsche Gründer bleibt die Bürokratie eine Herausforderung.






