OpenAI kauft zwei Startups und bereitet sich auf den Börsengang vor
OpenAI unternimmt strategische Schritte, um seine Position auf dem KI-Markt zu festigen. Das Unternehmen hat zwei Startups übernommen, um sein Produkt Codex auszubauen, und bereitet sich gleichzeitig auf einen möglichen Börsengang (IPO) vor.
Erst kürzlich erwarb OpenAI das in Kiel ansässige Startup Ona, das sich auf KI-Agenten und sichere Cloud-Entwicklung spezialisiert hat. Ona-CEO Johannes Landgraf betonte die Bedeutung von „vertrauenswürdigen Arbeitsumgebungen“ für KI-Agenten. Der Deal steht noch unter dem Vorbehalt der regulatorischen Genehmigung.
Mit der Übernahme von Astral integriert OpenAI die Python-Tools uv und Ruff in das Codex-Ökosystem. Dieser Schritt zielt darauf ab, Codex um persistente, nutzerkontrollierte Arbeitsumgebungen zu erweitern. Nach der Einbindung wird Codex langlaufende Aufgaben unterstützen – selbst über Stunden oder Tage hinweg und sogar dann, wenn der Laptop eines Nutzers offline ist.
Die Nutzung von Codex ist rasant gestiegen und erreicht mittlerweile über 5 Millionen Nutzer pro Woche – ein Anstieg um 400 Prozent seit Jahresbeginn. Damit positioniert sich OpenAI als Konkurrent zu Anthropic, dessen Claude Code bei agentenbasierten Programmieraufgaben führend ist.
Die Übernahmen ermöglichen es Codex, innerhalb der eigenen Cloud-Infrastruktur eines Unternehmens zu operieren. OpenAI stellt dabei die Modelle und die Orchestrierung bereit. Diese Entwicklungen fallen mit den ersten Vorbereitungen des Unternehmens auf einen Börsengang zusammen.






