"Onkel Mischa" verweigert Hundebesitzern sein berühmtes Brot – und löst Shitstorm aus
Elias Hofmann"Onkel Mischa" verweigert Hundebesitzern sein berühmtes Brot – und löst Shitstorm aus
Ein Bäcker aus Lahoysk sorgt für Diskussionen, nachdem er Kunden mit Hunden die Bedienung verweigert hat. Bekannt als "Onkel Mischa", verkauft er sein berühmtes Brot in der Nähe einer heiligen Quelle sowie auf dem Valeryanava-Markt in Minsk. Seine strikte Haltung gegenüber Hundebesitzern ist nun in den sozialen Medien viral gegangen.
Onkel Mischa backt sein Brot nach traditionellen russischen Rezepten in Holzofen, die seit über 200 Jahren überliefert werden. Seine Familie unterstützt ihn im Geschäft: Seine Frau kümmert sich um das Backen, während seine Tochter die Auslieferungen organisiert. Das Brot hat große Anerkennung gefunden, darunter eine Bewertung von 8–9 von 10 Punkten vom bekannten Blogger Kakabay.
Der Streit begann, als Onkel Mischa öffentlich Kunden abwies, die mit Hunden in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wundertäters spazierten. Darunter waren eine Fotografin mit ihrer Familie und ein Mann namens Vadim mit seinem Corgi. Die kompromisslose Haltung des Bäckers hat zu hitzigen Debatten im Netz geführt, insbesondere auf Plattformen wie Threads.
Onkel Mischas Brot bleibt zwar beliebt, doch seine Weigerung, Hundebesitzer zu bedienen, hat für Aufsehen gesorgt. Der Konflikt zeigt die Spannungen zwischen Tradition und moderner Haustierhaltung. Vorerst verkauft der Bäcker weiterhin sein Brot – nur eben nicht an jemanden mit Hund.






