20 March 2026, 16:05

Niedersachsen schafft dauerhafte Projektagentur für schnellere Fördermittel-Beantragung

Schwarz-weiß-Karte von Ober- und Niedersachsen mit geographischen Merkmalen und Textbeschriftungen.

Niedersachsen schafft dauerhafte Projektagentur für schnellere Fördermittel-Beantragung

Niedersachsen macht aus dem Pilotprojekt "Projektwerkstatt" eine feste Projektagentur, um kleineren und mittleren Städten die Beantragung von Fördermitteln zu erleichtern. Die Landesregierung stellt für den Ausbau 150.000 Euro bereit und sichert die Unterstützung damit mindestens bis 2027. Laut Behörden soll die Umstrukturierung Antragsverfahren für Kommunen beschleunigen und vereinfachen.

Die Projektwerkstatt startete 2022 als Modellversuch und wurde 2025 flächendeckend in Niedersachsen eingeführt. Seither haben rund 150 Gemeinden ihre Beratungsangebote genutzt. Nun wird das Programm zu einer dauerhaften Agentur weiterentwickelt, um Städte noch gezielter bei Förderanträgen zu unterstützen.

Entwicklungsministerin Melanie Walter will, dass die neue Agentur Fachwissen bündelt, typische Hürden identifiziert und Prozesse vereinfacht. Erfahrungen aus der Praxis sollen zudem in übergeordnete Instrumente einfließen – etwa in die Förderfinder-Plattform oder das Niedersächsische Kommunale Fördergesetz.

NSGB-Präsident Marco Trips betonte, wie wichtig schnellere und transparente Förderverfahren sind, die den tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen. Die Agentur wird Kommunen nicht nur beraten, sondern auch deren Rückmeldungen auswerten, um die Unterstützung kontinuierlich zu verbessern.

Die ausgeweitete Projektagentur wird bis Ende 2027 mit Landesmitteln gefördert. Ziel ist es, Verzögerungen und Unklarheiten bei Förderanträgen für kleinere Gemeinden abzubauen. Bis dahin sollen mehr Städte von optimierten Abläufen und maßgeschneiderten Beratungen profitieren.

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