09 May 2026, 16:04

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg und löst Winfried Hermann ab

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, die ein Gebäude in der rechten unteren Ecke zeigt.

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg und löst Winfried Hermann ab

Die neue grün-schwarze Koalitionsregierung in Baden-Württemberg hat Nicole Razavi zur künftigen Verkehrsministerin ernannt. Sie löst Winfried Hermann ab, eine langjährige prägende Figur der Grünen, der das Ressort 15 Jahre lang geleitet hat. Der Wechsel markiert einen Führungswechsel, da Razavi das Amt von ihrer bisherigen Position als Bauministerin übernimmt.

Winfried Hermann, einer der Hauptarchitekten der Landesverkehrspolitik, geht nach eineinhalb Jahrzehnten im Amt in den Ruhestand. Während seiner Amtszeit baute er das Schienennetz aus, förderte die Radinfrastruktur und erhöhte die Zahl der Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Sein Ausscheiden folgt auf die Bildung der neuen Koalition aus Grünen und CDU.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Nicole Razavi, die seit fast 20 Jahren dem Landtag angehört, übernimmt nun die Verantwortung für den Verkehrsbereich. Bekannt für ihre Kritik an früheren Verkehrsprojekten der Grün-SPD-Regierung, stehen vor ihr große Aufgaben – darunter die Aufsicht über das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21. Ihr Wechsel vom Bauministerium in diese exponierte Position deutet auf eine neue Ausrichtung des Ressorts hin.

Razavis Ernennung fällt in eine Phase, in der das Land Infrastrukturausbau und Nachhaltigkeitsziele in Einklang bringen muss. Die Koalition hat den Verkehrssektor als Priorität definiert, und ihre Regierungserfahrung qualifiziert sie für die Leitung zentraler Vorhaben.

Die Amtsübergabe von Hermann an Razavi bringt frischen Wind in die baden-württembergische Verkehrspolitik. Mit Stuttgart 21 und anderen Großprojekten auf der Agenda wird ihre Führung die Mobilitätsstrategie des Landes in den kommenden Jahren prägen. Der Koalitionsfokus auf Infrastruktur und Nachhaltigkeit wird ihre ersten Entscheidungen leiten.

Quelle