Neues Gebäudetyp-E-Gesetz soll Baukosten senken und Wohnungsbau beschleunigen
Lara BraunNeues Gebäudetyp-E-Gesetz soll Baukosten senken und Wohnungsbau beschleunigen
Bundesbauministerin Verena Hubertz hat angekündigt, noch vor Ende 2023 das Gebäudetyp-E-Gesetz einzuführen. Das neue Gesetz soll die Baukosten senken und den Wohnungsbau beschleunigen. Hubertz betonte, dass schnellere Bauprozesse direkt zu geringeren Ausgaben führen würden.
Die geplante Regelung ist Teil einer umfassenden Strategie, um Wohnraum bezahlbarer zu machen. Die Ministerin verwies auf die Notwendigkeit, bestehende Standards zu vereinfachen, und argumentierte, dass nicht jedes Zusatzmerkmal unverzichtbar sei. Durch den Abbau überflüssiger Vorgaben erhofft sich die Regierung niedrigere Kosten und kürzere Projektlaufzeiten.
Einen konkreten Termin für die Verabschiedung des Gesetzes nannte Hubertz zwar nicht, versicherte jedoch, dass die legislativen Vorbereitungen liefen. Entschlossen erklärte sie: "Bis Jahresende wird das umgesetzt." Das Gesetz soll ein zentrales Instrument im Kampf gegen die Wohnungsnot in Deutschland werden.
Der Fokus des Gebäudetyp-E-Gesetzes liegt auf praktischen Anpassungen der Bauvorschriften. Bei einer Verabschiedung könnte es zu schnelleren und günstigeren Wohnungsbauprojekten kommen. Ziel der Bundesregierung ist es, die finanzielle Belastung für Bauherren und Käufer gleichermaßen zu verringern.






