Neue 380-Kilovolt-Leitung im Oberrheintal stärkt Stromnetz für die Energiewende
Lara BraunNeue 380-Kilovolt-Leitung im Oberrheintal stärkt Stromnetz für die Energiewende
Der Regionsrat Freiburg hat einen 19 Kilometer langen Abschnitt einer neuen 380-Kilovolt-Hochspannungsleitung genehmigt. Das Vorhaben ist Teil des Projekts „Netzverstärkung Oberrheintal“, mit dem die Stromversorgungssicherheit in der Region im Zuge des Ausbaus erneuerbarer Energien gestärkt werden soll.
Die genehmigte Trasse führt von Meißenheim nach Ringsheim und durchquert dabei den Ortenaukreis. Sie berührt die Gemeinden Meißenheim, Schwanau, Kappel-Grafenhausen, Rust und Ringsheim. Die neue Leitung wird innerhalb des bestehenden Stromtrassenkorridors verlaufen und größtenteils parallel zur vorhandenen Infrastruktur geführt, um die Umweltbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Für den Abschnitt sind 56 neue Strommasten vorgesehen. Eine ältere 220-Kilovolt-Leitung mit 61 Masten wird nach Inbetriebnahme der neuen Trasse zurückgebaut. Zudem sind ökologische Ausgleichsmaßnahmen geplant, um die Eingriffe in Natur und Landschaft zu kompensieren.
Das Gesamtprojekt umfasst eine rund 120 Kilometer lange Leitung von Daxlanden bis Eichstetten, die von TransnetBW betrieben wird. Die Genehmigung wurde aufgrund noch offener Fragen im südlichen Abschnitt, der ursprünglich bis zum Umspannwerk Eichstetten führen sollte, in Teile aufgespalten.
Die neue Hochspannungsleitung wird das Stromnetz in der Region deutlich entlasten und langfristig die Versorgungssicherheit im Zuge der Energiewende stärken. Mit den Bauarbeiten soll begonnen werden, sobald alle rechtlichen und technischen Voraussetzungen erfüllt sind.






