19 March 2026, 14:05

Millionenbetrug in Kiel: Zehn Verdächtige nach Polizeirazzien in gemeinnütziger Organisation

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Verdacht auf Millionenbetrug in gemeinnütziger Organisation - Millionenbetrug in Kiel: Zehn Verdächtige nach Polizeirazzien in gemeinnütziger Organisation

Die Behörden in Kiel ermitteln wegen des Verdachts auf einen millionenschweren Betrug innerhalb einer gemeinnützigen Organisation. Im Rahmen der Untersuchungen durchsuchte die Polizei Büros und Privatwohnungen. Zehn Personen stehen nun unter Verdacht, über mehrere Jahre hinweg finanzielle Vergehen begangen zu haben.

Im Mittelpunkt des Falls stehen Vorwürfe, dass Fördergelder, die für bestimmte Abteilungen vorgesehen waren, für sachfremde Ausgaben umgelenkt wurden. Um die Veruntreuung zu vertuschen, sollen Nutzungsberichte dieser Abteilungen gefälscht worden sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass allein im Jahr 2024 rund 300.000 Euro veruntreut wurden.

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Bei den Polizeirazzien wurden sowohl der Hauptsitz des Vereins als auch die Wohnungen mehrerer Verdächtiger durchsucht. Die unter Verdacht stehende Gesamtsumme hat sich deutlich erhöht: 2023 sollen etwa 650.000 Euro unrechtmäßig abgerechnet worden sein. Für das Jahr 2025 schätzen die Behörden, dass weitere 850.000 Euro entwendet worden sein könnten.

Der Name der betroffenen Organisation wurde in Zusammenhang mit den Betrugsvorwürfen bisher nicht öffentlich genannt. Der Umfang der Ermittlungen deutet jedoch auf langjährige finanzielle Unregelmäßigkeiten in ihren Strukturen hin.

Die Untersuchungen laufen noch, zehn Personen stehen aktuell unter Verdacht. Sollte sich der Betrug bestätigen, könnte sich die veruntreute Summe über drei Jahre auf mehr als 1,8 Millionen Euro belaufen. Bisher wurden noch keine Anklagen erhoben, und weitere Details zu den Beschuldigten sind nicht bekannt.

Quelle