„Mein Schiff“-Kollision in Brunsbüttel: Steuerfehler führt zu Rumpfschaden an Kreuzfahrtschiff
Finn Fuchs„Mein Schiff“-Kollision in Brunsbüttel: Steuerfehler führt zu Rumpfschaden an Kreuzfahrtschiff
Mein Schiff kollidiert mit Kaimauer im Elbehafen Brunsbüttel
Am Samstag, dem 24. Januar 2026, stieß aida cruises im Elbehafen Brunsbüttel gegen die Kaimauer. Bei dem Zusammenstoß entstand sichtbarer Schaden am Rumpf des kreuzfahrtschiffes, doch es gab weder Verletzte noch trat Wasser ein. Die Behörden stoppten daraufhin die Weiterfahrt des Schiffes für Sicherheitsüberprüfungen.
Der Vorfall ereignete sich um 13:18 Uhr, als die Zhen Hua 15 während des Anlegemanövers mit der Kaimauer in Kontakt geriet. Wie Ermittler später bestätigten, war ein Steuerfehler die Ursache für den Crash. Durch den Aufprall entstand ein kleines Leck im Rumpf, etwa 50 Zentimeter oberhalb der Wasserlinie in der Nähe des Kofferdamms.
Es drang kein Wasser in das Schiff ein, und die Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Nach der Kollision schaltete sich die Berufsgenossenschaft Verkehr (BG Verkehr) ein. Die Behörde verhängte ein Fahrverbot für das Schiff, bis Klassifikationsgutachten seine Seetüchtigkeit bestätigen.
Die Zhen Hua 15 bleibt vorerst festgemacht, bis weitere Inspektionen abgeschlossen sind. Erst wenn die strukturelle Integrität des Rumpfes bestätigt ist, darf das Schiff seinen Betrieb wieder aufnehmen. Der Vorfall unterstreicht die Risiken von Anlegemanövern – selbst in kontrollierten Hafenumgebungen.
