15 April 2026, 12:07

Mecklenburgische Seenplatte: Sexualdelikte steigen um 56 % – doch Diebstähle gehen zurück

Diagramm, das die Tötungsdelikte nach Alter des Täters und Waffennutzung von 1976 bis 2004 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Mecklenburgische Seenplatte: Sexualdelikte steigen um 56 % – doch Diebstähle gehen zurück

Kriminalitätsentwicklung im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte: Gegenläufige Trends im Jahr 2025

Im Jahr 2025 verzeichnete der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte verschobene Kriminalitätstrends: Während einige Straftaten stark zunahmen, gingen andere zurück. Insgesamt sank die Zahl der angezeigten Straftaten um 2,6 %, doch schwere Sexualdelikte stiegen dramatisch an. Die Polizei registrierte 15.122 Straftaten – weniger als im Vorjahr.

Sexualstraftaten nehmen drastisch zu 2025 stieg die Zahl der Sexualdelikte auf 462 Fälle – ein Anstieg um 56 % gegenüber 2024. Besonders alarmierend: Vergewaltigungen und sexuelle Nötigung nahmen um etwa 143 % zu, einer der stärksten Zuwächse. Auch Straftaten im Zusammenhang mit Kinderpornografie – darunter Besitz, Verbreitung und Herstellung – stiegen um 138 %.

Mehr Angriffe auf Rettungskräfte und Polizisten Die Gewalt gegen Einsatzkräfte und Beamte nahm ebenfalls zu: 183 Vorfälle wurden verzeichnet, ein Plus von 16 % im Vergleich zum Vorjahr.

Rückgänge bei Diebstahl, Nachstellung und Tötungsdelikten Nicht alle Deliktgruppen folgten diesem Trend: Die Zahl der Stalking-Fälle sank von 103 (2024) auf 81. Kfz-Diebstähle gingen um 41 % zurück – nur 23 Fälle wurden gemeldet. Insgesamt verringerten sich Diebstahlsdelikte um 7 % auf 4.140 Vorfälle. Auch die Zahl der Tötungsdelikte nahm ab: Zehn Morde wurden 2025 registriert – drei weniger als im Jahr zuvor.

Aufklärungsquote steigt leicht Die Polizei verbesserte ihre Aufklärungsquote auf 63,7 % – ein Anstieg um 1,5 Prozentpunkte gegenüber 2024.

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Gemischte Bilanz für 2025 Die Kriminalitätsstatistik des Landkreises zeigt ein uneinheitliches Bild: Während Diebstähle, Nachstellungen und Tötungsdelikte zurückgingen, stiegen Sexualstraftaten und Angriffe auf Einsatzkräfte deutlich an. Die Behörden konnten einen höheren Anteil der Fälle aufklären – ein leichter Fortschritt bei den Ermittlungsergebnissen.

Quelle