Mecklenburg-Vorpommern will Stromtrasse Hansa PowerBridge nach Schweden wiederbeleben
Finn FuchsMV plant Pläne für Stromtrasse nach Schweden - Mecklenburg-Vorpommern will Stromtrasse Hansa PowerBridge nach Schweden wiederbeleben
Mecklenburg-Vorpommern drängt auf Wiederbelebung der Pläne für eine große Stromtrasse zwischen Deutschland und Schweden
Der Landtag in Schwerin hat die Bundesregierung und die EU aufgefordert, das Projekt Hansa PowerBridge neu zu prüfen. Sollte das Vorhaben wiederaufgenommen werden, würde ein Hochspannungskabel Südschweden mit der Region um Güstrow in Norddeutschland verbinden.
Die geplante Leitung soll Überschussstrom aus Windkraftanlagen in Norddeutschland in Zeiten hoher Produktion nach Südschweden liefern. Im Gegenzug könnte Schweden bei Spitzenlast Deutschland mit Strom versorgen. Skandinavische Wasserkraftwerke, die als natürlicher Speicher fungieren, würden dabei helfen, Schwankungen bei Wind- und Solarenergie auszugleichen.
Die Abgeordneten in Schwerin fordern Berlin auf, Gespräche mit Schweden und Norwegen über das Projekt aufzunehmen. Zudem soll eine neue Bewertung früherer Bedenken erfolgen, darunter mögliche kurzfristige Großhandelspreiserhöhungen in Schweden von bis zu 15 Prozent. Das Land will diese Fragen klären und gleichzeitig die Initiative vorantreiben.
Die ursprünglichen Pläne, die Schweden 2024 erstmals vorstellte, waren ins Stocken geraten, könnten nun aber neuen Schwung erhalten. Die Leitung würde die Energiesicherheit stärken und den grenzüberschreitenden Austausch erneuerbarer Energien verbessern.
Bei einer Genehmigung würde die Hansa PowerBridge eine direkte Stromverbindung zwischen beiden Ländern schaffen. Das Projekt könnte durch die Nutzung der flexiblen schwedischen Wasserkraft zur Stabilisierung der Stromnetze beitragen. Die nächsten Schritte hängen von Verhandlungen zwischen Regierungen und Energiebehörden ab.






