24 May 2026, 08:05

Massiver Widerstand gegen geplantes Krankenkassen-Gesetz wächst an

Mitarbeiter der Universitätsmedizin Mainz protestieren gegen Stellenabbau

Massiver Widerstand gegen geplantes Krankenkassen-Gesetz wächst an

Gegen einen Gesetzentwurf zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung formiert sich derzeit Widerstand. Arbeitnehmer, Gewerkschaften und Krankenhausbetreiber befürchten eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und mögliche Stellenstreichungen, sollte das Vorhaben in seiner aktuellen Form verabschiedet werden.

Eine außerordentliche Betriebsversammlung startete bereits am Donnerstag um 8 Uhr, um die zentralen Forderungen zu unterstreichen. Mitarbeiter, der Personalrat und die Gewerkschaft Verdi haben sich im Protest zusammengeschlossen und warnen, das Gesetz könnte die Arbeitsstandards weiter verschlechtern.

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Zwischen 9:30 und 10:15 Uhr findet im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg eine Fotoaktion statt. Die Organisatoren hatten den rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch sowie Koalitionsabgeordnete des Bundestags zur Teilnahme eingeladen.

Auch die Krankenhausbetreiber zeigen sich besorgt und unterstützen die Ängste der Belegschaft. Ihre zentrale Forderung bleibt unverändert: Das Gesetz darf nicht ohne substanzielle Änderungen verabschiedet werden.

Der Protest macht den breiten Widerstand gegen den Gesetzentwurf deutlich. Kritiker argumentieren, dass die Vorlage in ihrer jetzigen Form zu Stellenabbau und schwächeren Schutzrechten für Beschäftigte im Gesundheitssektor führen könnte. Die Entscheidung liegt nun bei den Abgeordneten, die den Entwurf prüfen.

Quelle