21 April 2026, 00:11

Marsch für das Leben in München polarisiert mit 7.000 Teilnehmern und Gegenprotesten

Gruppe von Menschen, die eine rosa 'Happy Pride March'-Fahne auf einer Straße in Berlin halten, mit Gebäuden, Laternenmasten und Verkehrszeichen an der Straße unter einem bewölkten Himmel.

Marsch für das Leben in München polarisiert mit 7.000 Teilnehmern und Gegenprotesten

Tausende Menschen versammelten sich am Samstag in München zum sechsten jährlichen Marsch für das Leben. Die Teilnehmer forderten strengere Schutzmaßnahmen für ungeborene Kinder und warben für das, was sie als eine "Kultur des Lebens" bezeichneten. Die Veranstaltung stieß sowohl auf starke Unterstützung als auch auf Widerstand – Gegenprotestierende unterbrachen den Zug zeitweise.

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Die Veranstalter sprachen von etwa 7.000 Teilnehmern, während die Polizei die Zahl auf 4.500 schätzte. Redner wie Silja Fichtner, Vorsitzende der Initiative Stimme der Ungeborenen, betonten die Notwendigkeit, das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu schützen. Mehrere römisch-katholische Bischöfe unterstützten die Kundgebung mit Grußbotschaften.

Für etwa 45 Minuten kam der Marsch zum Stehen, nachdem eine Gruppe von rund 1.500 Gegenprotestierenden eine Straße blockiert hatte. Trotz der Unterbrechung erklärten die Organisatoren später, die hohe Teilnehmerzahl spiegle eine wachsende öffentliche Besorgnis über die Debatten um Abtreibungsrechte wider.

Der nächste Marsch für das Leben ist bereits für den 19. September geplant, mit Veranstaltungen in Berlin und Köln.

Die Münchner Demonstration machte die tiefen Gräben in der deutschen Abtreibungspolitik deutlich. Während die Veranstalter die Kundgebung als Erfolg werteten, zeigte die Präsenz der Gegenprotestierenden, dass der Widerstand anhält. Künftige Märsche werden die gleichen Themen in anderen Großstädten aufgreifen.

Quelle