Makabrer Humor trifft auf existenzielle Lasten in "Tod: Unser Gevatter"
Nina WalterMakabrer Humor trifft auf existenzielle Lasten in "Tod: Unser Gevatter"
Ein neues Bühnenstück nimmt sich der größten Lasten des Lebens mit makaberem Humor an."Tod: Unser Gevatter" führt einen angehenden Sensenmann ein – den "Gevatter" –, der einspringt, um das Jenseits zu verwalten, während der überlastete Tod sich eine Auszeit gönnt. Die Aufführung kommt zu einer Zeit, in der globale Krisen wie Überbevölkerung und Klimawandel viele Menschen mit der Schwere des Daseins überfordern.
Die Produktion lässt sich vom düsteren Witz des Künstlers Edward Gorey inspirieren, dessen Werk in den 1950er- bis 1970er-Jahren die Gemüter spaltete. Kritiker der "New York Times" und des "New Yorker" lobten seine unheimlichen Illustrationen und seinen scharfen Humor, auch wenn manche Leser seinen Stil befremdlich fanden. Bücher wie "Die Gashlycrumb-Tinies" und seine Bühnendesigns brachten ihm einen Kultstatus ein – gefeiert für ihren beunruhigend charmantem Reiz.
"Tod: Unser Gevatter" knüpft an diese Tradition an und verbindet düstere Themen mit spielerischer Gelassenheit. Im Mittelpunkt steht der "Gevatter", ein Neuling, der das Chaos des Jenseits übernimmt, nachdem der Sensenmann von der Arbeit überrollt wird. Statt Verzweiflung bietet das Stück Lösungen – gewürzt mit schwarzem Humor.
Die Vorstellung findet am Freitag, dem 20. Februar 2026, um 20:00 Uhr in der Neckarhalle statt. Karten sind ab sofort erhältlich – zu Preisen von 29 €, 26 € oder 23 €, mit 50 % Ermäßigung für Berechtigte. Auf alle Buchungen fällt eine Systemgebühr von 1 € an.
Das Stück verspricht einen frischen Blick auf existenzielle Kämpfe und setzt Humor ein, um die Spannung zu lösen. Mit verschiedenen Ticketoptionen und einem feststehenden Veranstaltungsort rechnen die Veranstalter mit großem Interesse – besonders bei Fans von Goreys Erbe und schwarzem Humor. Die Aufführung will Überforderung in Unterhaltung verwandeln – einen makabren Witz nach dem anderen.
