24 April 2026, 02:05

Kubicki schließt jede Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

Kubicki schließt jede Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus

Wolfgang Kubicki, stellvertretender Vorsitzender der FDP, hat jede Form der Zusammenarbeit mit der rechtsextremen AfD ausgeschlossen. Diese klare Haltung äußerte er in einem Interview mit dem Podcast der Funke-Mediengruppe, wo er zugleich die Idee einer politischen "Brandmauer" gegen die Partei zurückwies. Kubicki bewirbt sich derzeit um den Parteivorsitz der Freien Demokraten.

Kubicki machte unmissverständlich deutlich, dass er weder eine Koalition mit der AfD eingehen, deren Unterstützung annehmen noch deren Politik befürworten werde. Eine solche Annäherung, so seine Argumentation, würde letztlich bedeuten, die eigene politische Agenda der rechtsextremen Partei zu überlassen. Stattdessen betonte er, Liberale müssten jede Verharmlosung, taktische Absprachen oder Zusammenarbeit mit Extremisten vermeiden.

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Auch lehnte er es ab, seine politischen Vorschläge an den Beifall der AfD anzupassen. Kubicki zufolge liegt die Stärke der FDP darin, kompromisslos zu ihren Kernwerten und Prinzipien zu stehen. Seine Position deckt sich mit den Warnungen des amtierenden FDP-Vorsitzenden Marco Buschmann, der zuvor erklärt hatte, eine zu starke Rechtswendung würde die Partei in den Abgrund führen.

Die Aufgabe, so Kubicki, bestehe darin, die politische Mitte zu stärken und den Liberalismus zu verteidigen. Seine Äußerungen spiegeln eine grundsätzliche Debatte innerhalb der Partei wider, wie mit dem Aufstieg des Rechtsextremismus umgegangen werden kann, ohne die eigene Identität preiszugeben.

Kubickis Haltung zieht eine klare Trennlinie zur AfD – und das zu einem Zeitpunkt, an dem er sich um die Führung der FDP bewirbt. Die künftige Ausrichtung der Partei wird davon abhängen, ob es gelingt, die liberalen Grundsätze zu bewahren und gleichzeitig rechtsextremen Einfluss abzuwehren. Seine Aussagen senden ein deutliches Signal: Eine politische Annäherung an extremistische Gruppen kommt für ihn nicht infrage.

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