Krach droht Vermietern mit Mietkontrollen ab 2027 – und fordert Scholz zum Handeln auf
Nina WalterKrach droht Vermietern mit Mietkontrollen ab 2027 – und fordert Scholz zum Handeln auf
Steffen Krach hat von Wegner gefordert, Bundeskanzler Olaf Scholz und die eigene Partei über die bevorstehenden Mietpreisbremse-Pläne Berlins zu informieren. Die SPD, die einst den Berliner Mietenspiegel einführte, setzt sich nun für eine Bundesklausel ein, um strengere Regelungen wieder einzuführen. Für Krach bleibt Wohnen das zentrale Wahlkampfthema der SPD.
Er warnte zudem Vermieter, die überhöhte Mieten verlangen: Ab Anfang 2027 würden Kontrollbehörden mit Prüfungen beginnen. In einem lockeren Moment forderte Krach Wegner sogar zu einem Tennismatch heraus – eine Anspielung auf die umstrittene Entscheidung des CDU-Chefs, während eines stadtweiten Stromausfalls Tennis zu spielen.
Das geplante Mietenregister ist ein zentraler Baustein von Krachs Strategie. Er sieht darin einen wichtigen Schritt hin zu mehr Transparenz und Fairness auf dem Berliner Wohnungsmarkt, wo Wohnungsmangel und steigende Kosten zu zentralen Sorgen der Wähler geworden sind.
Krachs Wahlkampf konzentriert sich auf schnelle Maßnahmen gegen hohe Mieten und Missstände bei Vermietern. Der SPD-Vorstoß für eine Bundesklausel soll Berlin ermöglichen, die Kontrollen erneut zu verschärfen. Falls gewählt, zielen seine Pläne darauf ab, die Belastung für Mieter zu verringern, noch bevor die Überwachungsmaßnahmen 2027 greifen.






