26 June 2026, 08:04

Koblenz plant Großprojekte: Neue Bürgerhäuser, Tempo-30-Zonen und Führungswechsel

Stadtrat von Koblenz genehmigt Millionen-Projekte und neuen Bürgermeister

Koblenz plant Großprojekte: Neue Bürgerhäuser, Tempo-30-Zonen und Führungswechsel

Der Stadtrat von Koblenz hat mehrere große Projekte und Personalentscheidungen beschlossen. Zu den Beschlüssen zählen neue Infrastrukturvorhaben, Haushaltsmittelvergaben und ein Wechsel in der Stadtspitze. Dr. Dagmar Kranz wird erste hauptamtliche Beigeordnete der Stadt und soll 2026 das Amt der Oberbürgermeisterin übernehmen.

Der Rat gab grünes Licht für zahlreiche Bauvorhaben in der gesamten Stadt. Dazu gehören drei neue multifunktionale Bürgerhäuser, energetische Sanierungen sowie ein begrüntes Dach für die Stadtbibliothek. Zudem entsteht im Oberwerther Sportpark ein vielseitig nutzbares Gebäude.

Weitere Pläne sehen ein neues Dorfzentrum in Bubenheim vor sowie die Ausweitung von Tempo-30-Zonen entlang der Emser Straße, der Rizzastraße und der Lennéstraße. Der Rat beschloss zudem, den Bau der neuen Feuerwehrwache in Horchheim für rund 7,8 Millionen Euro fortzuführen.

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Die Mittel für die Sanierung des Stadttheaters wurden um eine Million Euro aufgestockt, sodass sich die Gesamtkosten auf etwa 45,6 Millionen Euro belaufen. Die Wiedereröffnung des Theaters verzögert sich nun bis Februar 2027. Koblenz erhält zudem rund 89 Millionen Euro aus einem bundesweiten Sonderprogramm für Infrastruktur, um diese Vorhaben zu unterstützen.

Die Ernennung von Dr. Dagmar Kranz markiert einen wichtigen Führungswechsel. Sie löst Ulrike Mohrs ab, die das Amt nach acht Jahren verließ. Kranz wird ihr Amt als Oberbürgermeisterin voraussichtlich am 1. Juli 2026 antreten.

Die Beschlüsse des Stadtrats werden die künftige Infrastruktur und Verwaltung Koblenzs prägen. Bevölkerungsprognosen deuten darauf hin, dass die Einwohnerzahl bis 2040 auf etwa 112.000 sinken könnte. Die genehmigten Projekte und Fördergelder zielen darauf ab, sowohl akute Bedürfnisse als auch langfristige Planungen zu berücksichtigen.

Quelle