Kiels verstecktes griechisches Juwel: Warum dieser Imbiss alle begeistert
Lara Braun
Kiels verstecktes griechisches Juwel: Warum dieser Imbiss alle begeistert
Im Markant-Markt an der Alten Weide in Kiels Stadtteil Elmschenhagen, direkt neben dem Eingang, steht ein kleiner Verkaufstresen, der auf den ersten Blick unscheinbar wirkt. Doch „Griechische Spezialitäten vor Markant“ – nur ein schlichtes Schild darüber – hat sich zu einem Geheimtipp für alle entwickelt, die authentisches griechisches Essen probieren möchten, ohne die Stadt verlassen zu müssen.
Hier gibt es kein großes Ambiente: Gläser mit Oliven, Flaschen mit Olivenöl und Tütchen mit Kräutern reihen sich an der Theke aneinander, direkt neben der Warmhaltevitrine, in der die eigentlichen Highlights lagern. Frisch zubereitet und in üppigen Portionen gibt es hier Spanakopita, Moussaka und Souvlaki. Der Duft von gegrilltem Fleisch und Knoblauch schlägt einem meist schon entgegen, bevor man den Stand überhaupt sieht – und lockt so auch spontane Gäste an. Stammkunden kommen immer wieder wegen des cremigen Tzatziki oder des knusprig-goldenen Baklava, auch wenn das Angebot je nach Lagerbestand variiert.
Der ganze Stand ist leicht zu übersehen: Keine auffällige Werbung, keine Sitzplätze – einfach nur eine Theke, an der man sein Essen mitnimmt. Und doch hat der kleine Laden in den wenigen Online-Bewertungen durchgehend fünf Sterne – etwas, das äußerst selten vorkommt. Vielleicht liegt es daran, dass das Essen einfach so gut ist, oder daran, dass es in der Gegend kaum andere griechische Angebote gibt. Fest steht: Die Gäste sind begeistert.
Geöffnet hat der Stand dieselben Zeiten wie der Supermarkt – täglich von 7 bis 21 Uhr – und eignet sich damit perfekt für ein schnelles Mittag- oder Abendessen auf dem Heimweg. Die Adresse lautet Alte Weide 8, direkt im Markant-Markt, doch die griechische Theke wird unabhängig vom Rest des Ladens betrieben. Ihre Speisen findet man nicht zwischen den anderen Feinkostartikeln des Supermarkts.
Das Seltsamste daran? Im Internet gibt es kaum Informationen. Keine Website, keine Social-Media-Präsenz, und selbst die Telefonnummer des Marktes verrät nicht, ob man damit überhaupt den Stand erreicht. Wer mehr wissen will, muss selbst vorbeischauen – am besten mit hungrigem Magen. Und wenn man sieht, wie viele Leute immer wieder kommen, dürfte dieser Geheimtipp nicht mehr lange einer bleiben.







