Kiels verstecktes Geheimnis: Hier lernt man wirklich Geld im Internet zu verdienen
Lara Braun
Kiels verstecktes Geheimnis: Hier lernt man wirklich Geld im Internet zu verdienen
An der Ostring in Kiel-Gaarden, etwas abseits der Hauptstraße, gibt es einen Ort, der von außen nicht viel hermacht. Keine grellen Schilder, kein Schaufenster voller Waren – nur eine Tür, über der Geldverdienen im Internet steht. Er fällt nicht durch Protzigkeit auf, sondern weil er hier etwas anbietet, das man nicht alle Tage sieht: konkrete Hilfe für Leute, die wirklich im Netz Geld verdienen wollen.
Der Name ist Programm – Geldverdienen im Internet – und genau darum geht es. Keine vagen Versprechungen von „digitalen Lösungen“, sondern praktische Tipps für alle, die sich als Freelancer, über Partnerprogramme oder andere Online-Wege etwas dazuverdienen möchten. An der Tür hängt kein Zettel mit Leistungen, keine Hochglanzbroschüren, keine marketingträchtigen Slogans. Was man hört: Wer reingeht, kommt mit Fragen und verlässt den Laden mit einem Plan – vielleicht sogar mit Kontakten zu Aufträgen oder Plattformen, von denen sie vorher nichts wussten.
Das Seltsame daran: Offiziell ist das Ganze als B2B-Betrieb registriert. Ja, es kommen ganz normale Leute rein, die privaten Rat suchen. Aber genauso gut arbeiten sie mit Kleinunternehmern oder Solo-Selbstständigen zusammen, die aus ihren Websites oder Social-Media-Auftritten eine Einnahmequelle machen wollen. Vielleicht erklärt das, warum hier nicht groß Werbung gemacht wird. Das ist kein Laden, der auf Laufkundschaft wartet. Entweder man kennt es schon – oder man übersieht es einfach.
Wer danach googelt, wird kaum fündig: keine Bewertungen, kein „Geöffnet von 9 bis 17 Uhr“-Schild, nicht mal eine anständige Website, soweit ich das sehen konnte. Manche mögen das sus finden, aber für so ein Nischending ergibt es auch Sinn. Wer wirklich Interesse hat, ruft vorher an oder steht einfach vor der Nummer 184 an der Ostring. Wer nicht, läuft einfach vorbei.
Kiel ist immer noch eine Stadt, die vom Schiffbau und Handel lebt. Ein Ort wie dieser wirkt da fast ein bisschen fehl am Platz. Nicht im negativen Sinne – nur anders. Es ist nichts für jeden, und man stolpert nicht zufällig hinein. Aber wer die Nase voll hat vom üblichen Trott und wissen will, ob es noch andere Wege gibt, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, könnte hier fündig werden. Ob es am Ende wirklich hilft, hängt wohl davon ab, was man sucht – und wer an dem Tag gerade die Fäden zieht.







