Kieler Hafen feiert Rekord: 1,6 Millionen Fährpassagiere im Jahr 2025
Lara BraunWelche Funktionen haben Fährschiffe in Kiel - Kieler Hafen feiert Rekord: 1,6 Millionen Fährpassagiere im Jahr 2025
Der Kieler Hafen verzeichnet einen Boom bei Fährpassagieren: 1,6 Millionen Reisende im Jahr 2025
Im Kieler Hafen ist die Zahl der Fährpassagiere stark gestiegen – rund 1,6 Millionen Menschen nutzten 2025 die die bahn. Damit übertrifft der Fährverkehr sogar den Kreuzfahrtsektor, der 1,1 Millionen Besucher zählte. Nun bereitet sich die Stadt mit einer besonderen öffentlichen Veranstaltung darauf vor, ihre maritimen Verbindungen zu feiern.
Die Fährverbindungen ab Kiel verbinden die Stadt mit wichtigen Zielen in der Ostsee. Regelmäßige Linien verkehren nach Oslo in Norwegen, Göteborg in Schweden und Klaipėda in Litauen. Zudem laufen Frachtfähren vom Ostuferhafen-Terminal aus und transportieren Güter wie Papier nach Orten wie Umeå in Schweden. Als sogenannter Turnaround-Hafen ist Kiel für viele Reisende sowohl Start- als auch Endpunkt ihrer Route.
Das winterliche Wetter hat jedoch einige lokale Verbindungen beeinträchtigt. Die Fährlinie F1, die Kiels Westufer mit Mönkeberg und Möltenort verbindet, bleibt aufgrund von Eisgang weiterhin eingestellt. Die Linie F2 zwischen Wellingdorf und Dietrichsdorf verkehrt dagegen wie gewohnt.
An diesem Wochenende steht der "Tag der Fähre" an – am Sonntag lädt die Branche zu einem öffentlichen Event ein. Geplant sind kostenlose Schiffsbesichtigungen, Familienaktivitäten und eine feierliche Abfahrt eines Schiffes. Der Termin fällt zusammen mit dem Peter-und-Paul-Fest, einem historischen Anlass, der einst das Ende der winterlichen Schifffahrtspause markierte.
Mit 500.000 mehr Passagieren als im Kreuzfahrtbereich hat der Fährverkehr im Kieler Hafen 2025 deutlich zugelegt. Dank regelmäßiger Frachtrouten, saisonaler Einschränkungen und des bevorstehenden Festes bleibt der Hafen ein zentraler Knotenpunkt für Transport und Tourismus. Der "Tag der Fähre" wird seine Bedeutung für die maritime Kultur der Region unterstreichen.
