Kevin Sessa bleibt Hertha BSC treu – trotz enttäuschender Saison in der 2. Bundesliga
Finn FuchsKevin Sessa bleibt Hertha BSC treu – trotz enttäuschender Saison in der 2. Bundesliga
Hertha BSCs Mittelfeldspieler Kevin Sessa bekräftigt Treue zum Verein trotz Schwächephase in der 2. Bundesliga
Trotz der anhaltenden Probleme von Hertha BSC in der 2. Bundesliga hat Mittelfeldspieler Kevin Sessa seine Verbundenheit mit dem Klub betont. Mit sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz für den Aufstieg in die Bundesliga besteht Sessa darauf, seinen bis Sommer 2027 laufenden Vertrag nicht vorzeitig zu beenden. Als Hauptgründe für die enttäuschende Saison nannte er Verletzungen und mangelnde Konstanz im Team.
Trainers Stefan Leitl hatte kürzlich eingeräumt, dass der direkte Wiederaufstieg für Hertha nicht mehr zu schaffen sei. Seit dieser Erklärung hat die Mannschaft jedoch drei der letzten vier Spiele gewonnen. Sessa, der in den vergangenen vier Partien – auch bedingt durch die Verletzung von Kennet Eichhorn – in der Startelf stand, ist überzeugt, dass die Mannschaft nun befreiter aufspielt, seit der Druck nachgelassen hat.
Ausreden für die früheren Leistungen will er keine machen, gibt aber zu, dass die fehlende Kontinuität über die Saison hinweg entscheidend war. Dennoch bleibt Sessa überzeugt, dass der Kader das Zeug hat, ganz oben mitzuspielen – auch wenn die Ergebnisse dies über lange Phasen nicht widerspiegelten.
Die jüngste Leistungssteigerung Herthas passt in einen größeren Aufwärtstrend der letzten fünf Jahre. Nach Platzierungen im Mittelfeld in den Spielzeiten 2021/22 und 2022/23 erreichte der Verein in den Jahren 2023/24 und 2024/25 jeweils einen Platz in den Top Zwei. Eine stabilere Defensive und wichtige Derbysiege trieben diese Entwicklung voran, doch Verletzungen bremsten in dieser Saison den Schwung.
Sessa blickt unterdessen optimistisch in die Zukunft des Vereins – sein Vertrag bindet ihn bis 2027 an Hertha. Die späte Saisonverbesserung deutet auf ungenutztes Potenzial hin, doch die endgültige Platzierung wird davon abhängen, ob die Mannschaft ihre Leistungen gleichbleibend abrufen kann. Der Aufstieg ist diesmal nicht mehr erreichbar, doch die Truppe will sich für die nächste Saison neu formieren.






