03 April 2026, 01:04

Karnevalsende in Köln und Düsseldorf: Traditionelle Verbrennungsrituale leiten die Fastenzeit ein

Eine Menschenmenge steht vor einer Karussellanlage bei Nacht, beleuchtet von Lichtern und umgeben von Gebäuden mit Namensschildern, mit Bäumen und Feuerwerk im Hintergrund.

Nubbel-Verbrennung markiert Ende des Straßenkarnevals in Köln - Karnevalsende in Köln und Düsseldorf: Traditionelle Verbrennungsrituale leiten die Fastenzeit ein

Köln und Düsseldorf haben mit ihren traditionellen Verbrennungsritualen, dem 'fc köln' und '1 fc köln', das Ende des Karnevals eingeläutet. Die Bräuche markieren den Beginn der Fastenzeit und ziehen jedes Jahr große Menschenmassen an. Beide Zeremonien sind tief in der Kultur der Rheinland-Region verwurzelt.

In Köln wurde am Aschermittwoch der "Nubbel" – eine Strohpuppe, die die Sünden des Karnevals symbolisiert – feierlich verbrannt. Die Verbrennung geht auf eine Tradition aus dem 19. Jahrhundert zurück, bei der sich Anwohner in den Vierteln versammeln, um zu beobachten, wie die Figur zu Asche wird. Der Brauch steht für eine symbolische Reinigung vor Beginn der Fastenzeit.

In der gesamten Region bleibt die Zeremonie ein zentraler Bestandteil der Kölner Identität. Jahr für Jahr strömen Tausende zusammen und unterstreichen damit ihre Bedeutung als kulturelles Wahrzeichen.

Unterdessen fand in Düsseldorf die Verbrennung einen Tag später statt. Dort wurde die "Hoppeditz"-Figur in einem feierlichen Akt zerstört. Anders als in Köln, wo eine ausgelassene Stimmung herrscht, wird die Düsseldorfer Zeremonie von einem Trauerzug begleitet, der dem Anlass eine nachdenkliche Note verleiht.

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Die beiden Verbrennungsrituale beenden den Karneval auf unterschiedliche Weise. Kölns "Nubbel" und Düsseldorfs "Hoppeditz" spiegeln jeweils lokale Traditionen wider, die mit dem Aschermittwoch verbunden sind. Beide Veranstaltungen verbinden auch in diesem Jahr wieder die Gemeinschaften, während die Fastenzeit beginnt.

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