Kanadisches Investoren-Duo will bis zu 75 Prozent von Uniper übernehmen
Nina WalterKanadisches Investoren-Duo will bis zu 75 Prozent von Uniper übernehmen
Ein Konsortium aus zwei großen kanadischen Investoren bewirbt sich um einen bedeutenden Anteil am deutschen Energieunternehmen Uniper. Die Investmentfirma Brookfield und der Pensionsfonds CPP Investments haben sich zusammengeschlossen, um das Geschäft voranzutreiben. Gemeinsam bringen sie erhebliche finanzielle Mittel in die Waagschale ein.
Das Konsortium strebt den Erwerb von bis zu 75 Prozent der börsennotierten Uniper-Aktien an. Brookfield verwaltet Vermögen im Wert von über einer Billion US-Dollar, während CPP Investments etwa 570 Milliarden US-Dollar betreut. Ihre kombinierte Stärke macht sie zu ernsthaften Mitbewerbern bei der Offerte.
Über den Aktienkauf hinaus hat die Gruppe Signal für mögliche weitere Investitionen in Uniper gegeben. Dies könnte dem Düsseldorfer Energiekonzern zusätzliches Kapital verschaffen. Weder Brookfield noch CPP Investments haben sich auf Anfrage des Handelsblatts öffentlich zu den Plänen geäußert.
Das Angebot unterstreicht die finanzielle Schlagkraft des Konsortiums und dessen Interesse am Energiesektor. Bei Erfolg würde der Deal den Investoren eine kontrollierende Beteiligung an einem der größten Energieunternehmen Deutschlands einbringen. Das Ergebnis könnte die Eigentumsstruktur von Uniper neu gestalten und zukünftige Finanzierungsmöglichkeiten prägen.







