Kali Markt in Mettenhof: Der versteckte Familienladen mit frischen Ideen
Lara Braun
Kali Markt in Mettenhof: Der versteckte Familienladen mit frischen Ideen
Der Kali Markt liegt in der Hopfenstraße, einer ruhigen Seitenstraße abseits der belebteren Ecken von Mettenhof. Es ist einer dieser kleinen Läden, in denen irgendwie mehr Platz ist, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Keine grellen Lichter oder endlos lange Gänge wie in den großen Supermärkten Kiels. Hier handelt es sich um einen familiengeführten Betrieb mit frischen Lebensmitteln, Fleisch und den üblichen Grundnahrungsmitteln – nichts Ausgefallenes, einfach das, was die Leute brauchen.
Von außen sieht der Laden aus wie jeder andere im Viertel. Drinnen jedoch sind die Regale für die Größe des Geschäfts erstaunlich gut gefüllt. Obst und Gemüse nehmen einen großen Bereich nahe dem Eingang ein, und das Angebot wechselt mit den Jahreszeiten. Die Fleischtheke ist nicht riesig, aber es gibt solide Stücke, teilweise auch von lokalen Erzeugern, wenn man nachfragt. Zudem verkaufen sie überschüssige Ware über Too Good To Go – günstiger und damit ein Anziehungspunkt für Stammkunden, die gerne sparen und Lebensmittelverschwendung vermeiden.
Die Bewertungen sind durchweg mit fünf Sternen versehen, auch wenn es nicht besonders viele sind. Kunden loben die frischen Produkte, den Service – Mitarbeiter, die sich merken, was man normalerweise kauft, oder sich einfach ein paar Minuten Zeit für ein Gespräch nehmen. So etwas findet man in den großen Ketten selten. Ein kleiner Hinweis: Der Laden hat keine langen Öffnungszeiten, und diese sind auch nirgends ausgehängt. Am besten kommt man tagsüber vorbei, wenn man in der Gegend ist.
Für Bewohner der Südstadt ist der Markt deutlich praktischer als der Weg bis zur Holtenauer Straße oder zum Rewe am Sophienblatt. Kein Ort für den großen Wocheneinkauf, aber ideal, um schnell ein paar Dinge zu besorgen, frische Zutaten zu holen oder etwas fürs Abendessen mitzunehmen.
Der Laden befindet sich in der Hopfenstraße 71, nahe der Ecke zur Waitzstraße. Kein großes Schild, kein Trubel – einfach ein normaler Kiezladen, der seinen Platz gefunden hat.







