20 March 2026, 14:04

Joyn nimmt Jerks. nach Gewaltvorwürfen gegen Christian Ulmen aus dem Programm

Cartoon eines Mannes und einer Frau in Hochzeitskleidung mit dem Text "Wie man sich scheiden lässt, da liegt der Hase im Pfeffer" darüber, nebeneinanderstehend.

"Arschlöcher." nicht mehr auf Joyn verfügbar - Joyn nimmt Jerks. nach Gewaltvorwürfen gegen Christian Ulmen aus dem Programm

Der Streaming-Dienst Joyn hat die Comedy-Serie Jerks. aus seinem Programm genommen. Diese Entscheidung folgt auf schwere Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann und Serienkollegen Christian Ulmen. Der Schritt markiert einen deutlichen Wandel in der Reaktion der Unterhaltungsbranche auf den Fall.

Fernandes erstattete Ende 2025 in Spanien offiziell Anzeige gegen Ulmen. Sie wirft ihm Identitätsdiebstahl, das Anlegen gefälschter Online-Profile, die Verbreitung von Deepfake-Pornografie sowie körperliche Angriffe über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren vor. Ihre öffentliche Stellungnahme im März 2026 löste umgehende Reaktionen aus: Die Shop Apotheke setzte alle Werbekampagnen mit dem ehemaligen Paar aus, und Prominente wie Carolin Kebekus, Rebecca Mir und Ruth Moschner solidarisierten sich mit Fernandes. Der Fall gewann schnell an Fahrt und verzeichnete über 350.000 Interaktionen in den sozialen Medien.

Die Vorwürfe haben Ulmens öffentliches Image grundlegend verändert. War er einst als beliebter Schauspieler und Produzent bekannt, sieht er sich nun als Beschuldigter in einem Fall digitaler sexualisierter Gewalt mit massiver Kritik konfrontiert. Trotz der öffentlichen Empörung betonte ProSieben – der Sender, der Jerks. ausstrahlt – in einer Stellungnahme das Prinzip der Unschuldsvermutung.

Die Streichung der Serie durch Joyn unterstreicht die wachsende Wirkung von Fernandes' Anschuldigungen. Die Show, in der das ehemalige Paar ursprünglich die Hauptrollen spielte, ist nun in die juristischen und reputativen Folgen ihres privaten Konflikts verstrickt.

Der Fall hat für Ulmen berufliche Rückschläge zur Folge, darunter verlorene Werbeverträge und die Absetzung von Jerks. bei Streaming-Anbietern. Fernandes' Vorwürfe prägen weiterhin die öffentliche und branchenspezifische Reaktion – die gerichtlichen Verfahren laufen noch. Die Situation zeigt, wie hochkarätige Konflikte Karrieren verändern und Medienentscheidungen beeinflussen können.

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