01 May 2026, 00:12

Jens Castrop nach Roter Karte: "Strafe ist ungerecht – aber ich lerne daraus"

Ein professioneller Fußballspieler in einem marinefarbenen T-Shirt und roten Shorts, der einen Ball auf einem Feld kickt, mit einer anderen Person im Hintergrund und einer Tafel mit Text.

Jens Castrop nach Roter Karte: "Strafe ist ungerecht – aber ich lerne daraus"

Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Jens Castrop äußert sich nach seiner ersten roten Karte der Saison

Jens Castrop, Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach, hat sich nach seiner ersten direkten roten Karte in dieser Spielzeit geäußert. Der Vorfall ereignete sich am 25. Oktober im Spiel gegen den FC Bayern München und führte zu einer dreispieligen Sperre. Castrop besteht darauf, dass sein Foul an Sael Kumbedi von VfL Wolfsburg eine derart harte Strafe nicht rechtfertige.

Seine Stellungnahme fällt in eine Phase wachsender Spekulationen über seine mögliche Nominierung für den WM-Kader Koreas, der am 16. Mai bekannt gegeben werden soll. Der 25-Jährige, der seit dem vergangenen Herbst fünf Länderspiele für Korea bestritten hat, sah in der 72. Minute nach einem hohen Einsteigen gegen Kumbedi die rote Karte. Die Entscheidung des Schiedsrichters zog automatisch eine dreispielige Sperre nach sich – ein herber Verlust für Mönchengladbach, das damit auf einen seiner Schlüsselspieler im Mittelfeld verzichten muss.

Castrop hat sich einen Namen als kämpferischer, aber mitunter auch umstrittener Spieler gemacht. Dennoch betont er, die rote Karte sei ungerechtfertigt gewesen und er habe keinesfalls böse Absichten gehabt. Angesichts der bevorstehenden WM verspricht er, seinen Spielstil anzupassen, falls er für das Turnier nominiert wird.

In Deutschland als Sohn einer koreanischen Mutter geboren, wechselte Castrop 2023 die sportliche Staatsbürgerschaft zu Korea und gilt als gesicherter Kandidat für den endgültigen WM-Kader. Er bekundete seinen Willen, im Sommer einen positiven Beitrag zum Turnierverlauf seines Teams zu leisten.

Nach Bekanntgabe der Sperre räumte er frühere disziplinarische Probleme ein, betonte jedoch, derlei Fehler auf der größten Fußballbühne der Welt nicht wiederholen zu wollen.

Aufgrund der Sperre wird Castrop die nächsten drei Bundesliga-Spiele von Mönchengladbach verpassen. Unterdessen wird die Bekanntgabe des koreanischen WM-Kaders am 16. Mai zeigen, ob er es in die Auswahl schafft. Sollte er nominiert werden, will Castrop dazu beitragen, dass Korea die Gruppenphase übersteht – und dabei eine saubere Disziplinbilanz vorweisen.

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