30 April 2026, 16:23

Italos blaue Hochgeschwindigkeitszüge rollen 2028 durch Deutschland – mit 56 täglichen Verbindungen

Blaue Linie auf einer Karte von Italien, die eine kreisförmige Zugroute von Rom zeigt, die durch verschiedene Städte und Ortschaften führt.

Italos blaue Hochgeschwindigkeitszüge rollen 2028 durch Deutschland – mit 56 täglichen Verbindungen

Italo plant Hochgeschwindigkeitszüge in Deutschland ab April 2028

Der italienische Bahnbetreiber Italo will bis April 2028 Hochgeschwindigkeitsverbindungen in Deutschland aufnehmen. Das Unternehmen plant, rund 3,6 Milliarden Euro in das Projekt zu investieren, das neue Züge und tausende Arbeitsplätze umfasst. Sollte das Vorhaben genehmigt werden, entsteht damit neue Konkurrenz für das ICE-Netz der Deutschen Bahn.

Der italienische Bahnanbieter will bis zu 56 tägliche Verbindungen in ganz Deutschland anbieten. Im Stundentakt sollen München, Köln und Dortmund miteinander verbunden werden. Zudem ist ein Zwei-Stunden-Takt zwischen München, Berlin und Hamburg vorgesehen.

Die Flotte von Italo wird aus 30 neuen Siemens-Velaro-Zügen bestehen, die im markanten Blau des Unternehmens lackiert sind. Damit konkurriert das Unternehmen direkt mit den bestehenden ICE-Verbindungen der Deutschen Bahn. Das Projekt umfasst zudem eine 30-jährige Wartungsvereinbarung mit Siemens, die langfristige Unterstützung garantiert.

Für den Betrieb wird Italo die deutsch geführte Gesellschaft Atrium SE gründen. Das Unternehmen rechnet mit der Schaffung von 2.500 neuen Arbeitsplätzen im Kundenservice und in der Betriebsführung. Darüber hinaus werden über 5.000 Industriearbeiter in die Zugproduktion eingebunden.

Allerdings hängt der Plan von der Zusage langfristiger Netzkapazitäten durch die deutschen Behörden ab. Eine endgültige Entscheidung über die Streckenvergabe muss bis Ende Mai fallen. Bei Genehmigung soll die Einstellung deutscher Mitarbeiter im Juni beginnen.

Italos Expansion nach Deutschland markiert einen wichtigen Schritt für den Wettbewerb im europäischen Schienenverkehr. Das Projekt bringt neue Züge, Arbeitsplätze und Reiseoptionen ins Land. Der Betrieb soll Anfang 2028 aufgenommen werden – vorausgesetzt, die regulatorische Zustimmung wird erteilt.

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