Rente: Ski-Legende Hilde Gerg geht in die Politik - Hilde Gerg wechselt von der Skipiste in die Kommunalpolitik Schönaus
Hilde Gerg, eine gefeierte Skirennläuferin der späten 1990er- und frühen 2000er-Jahre, ist in die Kommunalpolitik eingestiegen. Die zweifache Olympiamedaillengewinnerin zog bei den Kommunalwahlen am 8. März in den Gemeinderat von Schönau am Königsee ein. Damit übernimmt sie erstmals ein Mandat auf lokaler Ebene.
Gerg wurde als eine der erfolgreichsten WinterSportlerinnen Deutschlands bekannt. Bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano gewann sie Gold im Slalom und sicherte sich zudem zahlreiche Siege im Weltcup sowie bei Weltmeisterschaften. In dieser Zeit wurde sie einem breiten Publikum unter Wintersportfans ein Begriff.
Nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn als Skirennläuferin wandte sie sich der Politik zu. Von 2008 bis 2018 vertrat sie die CSU im Bayerischen Landtag. Bei der jüngsten Wahl kandidierte sie als erste Ersatzbewerberin der CSU für den Gemeinderat von Schönau.
Ihre Ernennung folgt auf die Entscheidung von Franz Graßl, sein Mandat nicht anzunehmen. Gerg rückt nun für ihn in den Gemeinderat nach und bringt dabei ihre Erfahrungen aus der Landespolitik in die lokale Gemeinschaft ein.
Mit ihrer neuen Rolle in Schönau setzt Gerg ihren Weg von der Spitzensportlerin in die öffentliche Verwaltung fort. Die ehemalige Olympionikin wird erstmals im Gemeinderat mitwirken. Ihre politische Karriere umfasst damit sowohl die regionale als auch die kommunale Ebene.






